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Coronavirus: Absage im Volleyball, im Tischtennis noch nicht

Volleyball/Tischtennis : Saison für die SGL beendet, für die TTG noch nicht

Der Deutsche Volleyball-Verband stellte am Donnerstag den Spielbetrieb sowohl in der Jugend als auch in der Regionalliga und 3. Liga wegen des Coronavirus ein – die Saison ist damit auch für die Regionalliga-Volleyballerinnen der SG Langenfeld beendet. Noch gibt es für die TTG Langenfeld in der Tischtennis-Verbandsliga dafür keine Anzeichen.

Im Saison-Endspurt der Regionalliga hatten sich die Volleyballerinnen der SG Langenfeld (SGL) im Kampf um den dritten Tabellenplatz noch viel vorgenommen. Doch jetzt entschied der Deutsche Volleyball-Verband (DVV), dass der Spielbetrieb wegen des Coronavirus sofort eingestellt wird. SGL-Co-Trainer Mark Nahrstedt sagt: „Die Entscheidung ist eine Möglichkeit, um die Folgen des Coronavirus einzudämmen. Man kann sich immer die Frage stellen, ob die Entscheidung übertrieben ist. Wenn der DVV nicht auf Sicherheit abzielen würde, würde er aber auch kritisch beäugt werden.“ Die Langenfelderinnen hätten die letzten beiden Saisonspiele am 22. März beim SC Union Lüdinghausen und am 5. April daheim gegen VC Eintracht Geldern bestritten. „Die Stadt Langenfeld hätte uns keine Einschränkungen gegeben, weil wir bei Heimspielen nur zwischen 30 bis 40 Zuschauer erwarten. Jetzt wird der Verband darüber entscheiden, wie der Auf- und Abstieg geregelt wird. Es bleiben noch einige Fragen zur Wettbewerbsfairness offen, zumal die Teams ja noch sportlich einiges erreichen könnten“, sagt Nahrstedt. Langenfeld ist mit 32 PunktenVierter und hätte den Dritten TuS Herten (36 Zähler) noch einholen können. Spitzenreiter TSV Bayer Leverkusen II (42) könnte direkt in die 3. Liga aufsteigen.

Dagegen wird der Bezirkspokal Ruhr nicht vom DVV, sondern vom Westdeutschen Volleyball-Verband (WVV) organisiert. In der Endrunde trifft Langenfeld am 3. Mai auf die Regionalligisten VV Humann Essen und Geldern sowie den Verbandsligisten SC 99 Düsseldorf II. „Momentan empfiehlt der westdeutsche Landesverband noch, dass die Vereine selber entscheiden, ob gespielt wird oder nicht. Es wird sich zeigen, ob die Endrunde stattfindet und ob wir bis dahin weiter trainieren“, erläutert Nahrstedt.

Währenddessen bestehen für den Tischtennis-Verbandsligisten TTG Langenfeld bislang keine Einschränkungen. „Der Westdeutsche Tischtennis-Verband ist der Überzeugung, dass das Risiko einer Infektion in der Halle nicht höher ist als im Alltag. Ich persönlich kann die Lage überhaupt nicht einschätzen und respektiere jede Entscheidung des Verbandes. Wir schauen mal, wie sich die Sache entwickelt“, erklärt TTG-Sprecher Stefan Boll.

(fas)