Handball: Belohnt: Heute ist Fußball-Tag

Handball : Belohnt: Heute ist Fußball-Tag

Handball-Oberligist SGL gewann mit Kampf und einer guten Abwehr in Dinslaken – 29:25.

Handball-Oberligist SGL gewann mit Kampf und einer guten Abwehr in Dinslaken — 29:25.

Der Weg war mit Hindernissen gepflastert, aber nach den 60 Minuten hatte der Handball-Oberligist SG Langenfeld (SGL) gestern Mittag alle Hürden gemeistert. Das Team von Trainer Leszek Hoft lieferte beim MTV Rheinwacht Dinslaken eine kämpferisch starke Leistung ab, gewann trotz der ungewohnten Anwurfzeit am Sonntag um 11. 15 Uhr mit 29:25 (17:12) und verteidigte so seinen dritten Tabellenplatz (35:13 Punkte) hinter der SG Ratingen 2011 (41:9) und Borussia Mönchengladbach (36:12). "Ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen", betonte Hoft. Zur Belohnung gibt es zwar kein trainingsfrei, aber für die Einheit heute Abend dürfen die Langenfelder das übliche Spielgerät gegen den größeren Fußball eintauschen.

Die SGL stellte besonders vor dem Wechsel ein sehr starke Deckung hin, die lediglich zwölf Gegentreffer der Hausherren (Achter) zuließ. Bis zum 2:3 (8.) lag Langenfeld hinten, ehe sich die Dinge zu wenden begannen — 5:3 (11.), 7:4 (15.), 11:7 (21.), 13:7 (24.), 16:10 (27.), 17:12 (30.). Hofts Team behielt die Dinge im Griff, obwohl der starke Mirko Stolley (sieben Tore) vorübergehend eine Pause einlegen musste (umgeknickt) und erst später wieder mitmischen konnte.

Das war dann immerhin doppelt wertvoll, weil die SGL in der Mitte der mäßigen zweiten Hälfte für vier Minuten in Unterzahl war und für den Rest der Partie komplett auf Abwehrchef Andreas Nelte verzichten musste (47./dritte Zeitstrafe). Dinslaken kam hier auf 21:22 heran (50.), musste Langenfeld jedoch anschließend wieder wegziehen lassen. Der Sieg der Gäste, die insgesamt sogar viele gute Chancen ausließen, war am Ende nicht in Gefahr. Hoft: "Wir haben klar gezeigt, dass wir die Saison so gut wie möglich abschließen wollen." Der Nachweis gelang sogar, obwohl im Rückraum ohne Christian Majeres (Fußverletzung) und Sven Kniesche (berufliche Gründe) gar kein Linkshänder an Bord war.

SGL: Hanke, Geske — Thöne (6), Rosiak (1), Wolter (1), Preissegger (1), Schickhaus (2), Herff (6), Stolley (7), Eich (3/2), Nelte (2).

(RP)
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