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Lokalsport: Alte Bekannte und neue Vorzeichen für die TTG

Lokalsport : Alte Bekannte und neue Vorzeichen für die TTG

Die durch einige Ausfälle geschwächte TTG Langenfeld steht in der Verbandsliga vor dem Duell gegen den abstiegsbedrohten TTC Köln.

In der vergangenen Saison war es noch ein Spitzenduell. Lange Zeit lieferten sich die TTG Langenfeld und der 1. TTC Köln in der Tischtennis-Landesliga ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das schließlich das Team um Spitzenspieler Vladimir Rups für sich entscheiden konnte. Da Köln aber den Umweg über die Relegation erfolgreich zu nutzen wusste, stehen sich beide Mannschaften in der Verbandsliga jetzt erneut gegenüber — allerdings mit deutlich veränderten Vorzeichen (Samstag, 18.30 Uhr).

Während die TTG als Tabellenzweiter deutlich über dem Strich steht, befindet sich Köln als Zehnter mitten im Abstiegskampf, in dem sich vor acht Spieltagen eigentlich auch Langenfeld noch selbst gesehen hatte. "Ich hatte uns eigentlich nicht als stärker eingeschätzt, aber jetzt sind wir wohl der Favorit", vermutet Teamsprecher Stefan Boll, der aber gleich die Aussage relativiert: "In voller Besetzung wäre das Spiel eine klare Sache für uns, aber jetzt wird es wohl eher eine offene Partie."

Ein Grund dafür ist der Langzeitausfall von Andreas Bahr, der mindestens bis Ende der Hinrunde nicht mehr zum Team stoßen wird. Ein Einsatz von Dauer-Wackelkandidat Stephan Radtke (berufliche Gründe) ist außerdem wieder einmal fraglich. In Köln werden die Langenfelder wohl erneut auf Ersatz aus der zweiten Mannschaft (Bezirksklasse) zurückgreifen müssen. Ein Wiedersehen gibt es hingegen mit Steven-Marc Neuser, der nach dem Aufstieg mit der TTG in die Domstadt wechselte — und nun gegen seine ehemaligen Mitspieler antreten wird.

Einen großen Schritt weg von den Abstiegsrängen könnte der SSV Berghausen in der Bezirksliga gehen. Mit einem Sieg beim Zehnten TTC Dormagen II (Samstag, 18.30 Uhr) könnte der SSV das wichtige 8:8-Remis gegen den TTV Ronsdorf III vergolden. Mit 5:9 Zählern und Rang acht liegt Berghausen derzeit gerade einmal zwei Punkte vor den Dormagenern, die auf dem Relegationsplatz stehen.

Ein Erfolg gegen den direkten Konkurrenten könnte daher zum Befreiungsschlag werden. Ähnlich sieht die Situation für die TTG Langenfeld II in der Bezirksklasse aus. 6:10 Punkte reichen momentan ebenfalls für Platz acht, mit nur zwei Zählern Vorsprung auf den TV Angermund auf Relegationsrang zehn. Ein Erfolg über den Neunten TV Ratingen würde also auch der zweiten Mannschaft Luft nach unten verschaffen.

Für den SSV Berghausen II dürfte der Zug in Richtung Klassenerhalt hingegen längst abgefahren sein. Null Punkte bedeuten den letzten Platz — und so dürfte auch die Aufgabe gegen den Vorletzten Borussia Düsseldorf V (Freitag, 19.30 Uhr) zu einer hohen Hürde werden.

(RP/rl)