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Spielplatz an der Bergische Landstraße in Langenfeld wird neu gestaltet

Bergische Landstraße : Verwaltung plant Spielplatz neu

Nachdem die Stadt Langenfeld eine Fläche angekauft hat, ergeben sich im Bereich Bergische Landstraße/„Im langen Busch“ neue Möglichkeiten für eine Spielfläche.

Der Spielplatz an den Straßen „Im Langen Busch“ und der Bergischen Landstraße wird neu geplant. Das hat der Jugendhilfeausschuss während seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen.

Grund für die Neuplanung ist die Tatsache, dass die Stadt eine Teilfläche am Spielplatz kürzlich gekauft hat. Auf dem neuen Areal möchte die Verwaltung eine Spielfläche anlegen, die auch von Jugendlichen und jungen Erwachsene genutzt werden kann.

Dazu sehen die Planer ein Kletter-ei vor. Auf dem dynamischen Gurtband einer Slackline balancieren ältere Kinder wie Jugendliche. Die spaßige Angelegenheit sorgt für Bewegung und trainiert zusätzlich das Gleichgewichtsgefühl der Benutzer. Zum Entspannen dient dann anschließend das „Feld der Ruhe“. In diesem vorgesehenen Bereich werden graue Sitzsteine aus Beton verstreut und unregelmäßig aufgebaut.

Die Einfassung der künftigen Anlage möchten die Planer offen gestalten. Deshalb verzichten sie weitgehend auf Zäune. Lediglich auf einer Länge von 20 Metern ist ein 1,20 Meter hoher Stabgitterzaun vorgesehen. Möglicherweise installieren die Planer dort auch Gabionen. Hecken, Bäume und Rasen prägen das Gesamtbild der künftigen Anlage. 59.500 Euro, schätzt die Verwaltung, sind dafür nötig. Hinzu kommen Planungskosten von rund 20.000 Euro. Angesichts der Preissteigerungen in jüngster Zeit sei allerdings offen, ob die Planungsansätze für den Kauf der Spielgeräte, Grünpflanzen und Zaun ausreichen werden.

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Bislang rechnet die Verwaltung damit, dass das Kletterei mit Fundament und Montage rund 25.000 Euro kostet. Die Slackline schlägt derzeit mit rund 7000 Euro zu Buche. Die sieben angedachten Sitzsteine kosten 4000 Euro, die Bepflanzung, Bäume, Hecke, Rasen und sonstige Pflanzen, rund 7500 Euro. Die übrigen Kosten verteilen sich auf Geländevorbereitung (3000 Euro), Einrichten der Baustelle und Aufbau des Bauzaunes (2000 Euro) und den Bau des Zaunes (1000 Euro).

Die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses haben die Diskussion über den Kinder- und Jugendförderplan 2022 bis 2025 auf die nächste Sitzung vertagt. Der vorgelegte Plan orientiere sich nach Angaben der Verwaltung am Kinder- und Jugendförderplan des Landes. Die Erstellung eines Planes ist Voraussetzung, um Fördermittel des Landes zu erhalten. Für den Plan habe es mehrere Arbeitstreffen mit Vertretern der Jugendverbänden sowie Delegierten der Jugendarbeit freier wie städtischer Träger gegeben. Qualitative Interviews und Beteiligungsverfahren rundeten die Erhebung des Bedarfs und der Lebenssituationen von Jugendlichen ab. Die Verwaltung nahm die Querschnittsaufgaben Kinderschutz, Diversität und Partizipation als neue Punkte in den Plan mit auf. Zusätzlich setzte sie neue Schwerpunkte.

(dh)