Monheim: SGM hätte gerne eine Interims-Traglufthalle

Monheim : SGM hätte gerne eine Interims-Traglufthalle

Bei der Jahreshauptversammlung der Sportgemeinschaft Monheim nahm Vorsitzender Karl-Heinz Göbel einmal mehr auf die schwierige Situation der Sportstätten Bezug. Nachdem die Anton-Schwarz-Turnhalle kürzlich abgerissen worden sei, stehe der Verein vor erheblichen Schwierigkeiten, da er Abstriche beim Kurs- und Sportangebot machen müsse. "Wir haben versucht, die Kurse zusammenzulegen, aber fünf Gruppen sind uns verlorengegangen, weil wir keine Hallenzeiten von 16 bis 18 Uhr mehr hatten", sagt Göbel.

Verschärfen werde sich die Situation nochmals, wenn ab April 2019 am Lottenschulzentrum zwei weitere Sporthallen wegfallen. "Die Halle der Astrid-Lindgren-Schule wird abgerissen, während die Halle der Lottenschule zwar zunächst stehenbleibt. Sie wird aber interimsweise als Mensa genutzt, weil auch das Mensa-Gebäude im ersten Bauabschnitt wegfällt", erklärt Gebäudemanager Michael Lobe. "Davon sind unsere Judo- und Aikido-Gruppen mit insgesamt 170 Kampfsportlern betroffen", sagt Göbel. Aber zum Jahreswechsel wird die neue Turnhalle im Häckstadion fertig sein, versichert Lobe. Der Rohbau stehe schon. Und Anfang Mai könne die Turnhalle am Stadion Waldbeerenberg in Betrieb genommen werden. "Wir haben Ausweichmöglichkeiten." Göbel indessen hofft immer noch auf eine Übergangslösung in Form einer Traglufthalle. "Vor den Sommerferien haben wir gemeinsam mit dem BTSC ein Gespräch mit dem Leiter der Abteilung Sport, Andre Zierul." Leider sei der vom SGM-Vorstand avisierte Standort neben der Wilhelm-Busch-Turnhalle während des Umbaus von Feuerwehrfahrzeugen belegt.

Göbel wurde bei der Mitgliederversammlung in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt.

(RP)