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Langenfeld/Monheim: Schwarzfahren wird 50 Prozent teurer, VRS baut Ticketservice aus

Langenfeld/Monheim : Schwarzfahren wird 50 Prozent teurer, VRS baut Ticketservice aus

Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg, dem die Wupsi, die auch in Langenfeld und Monheim unterwegs ist, angehört, verschärft die Geldbuße für Schwarzfahrer: Ab August werden 60 Euro (heute 40 Euro) fällig, wenn man keinen gültigen Fahrschein vorzeigen kann. Außerhalb des VRS-Gebietes ist dieses erhöhte Strafticket bereits seit Juli fällig, schreibt ein VRS-Sprecher.

Nach Hochrechnung der Bus- und Bahnunternehmen entgehen den Betrieben durch Schwarzfahrer bundesweit und jährlich rund 250 Millionen Euro an Einnahmen verloren. Und dann drückt der VRS-Sprecher auf die Emotionstaste: "Sie als ehrliche Fahrgäste zahlen den entstandenen Schaden mit ihren Tickets mit." Dabei könne sich der Fahrgast individuell auf seine Bedürfnisse abgestimmte Tickets zusammenstellen.

Dass möglicherweise die Fahrkarten grundsätzlich zu teuer sein könnten, das ist nicht Gegenstand der VRS-Information. Als Touristen erfahren deutsche Bus- und Bahnnutzer, dass selbst im europäischen Ausland viele ÖPNV-Unternehmen preiswerter ihre Dienste anbieten. Der VRS bietet jetzt das "AbsolventenTicket" für Schulabgänger an, das bis zum Start in Ausbildung oder Studium genutzt werden kann. Es ist gültig für Schulabgänger bis 20 Jahre. Es wird bis 30. September zum Preis von 90,45 Euro verkauft und ist als "HandyTicket" buchbar. Achtung: Das Ticket ist nicht übertragbar, ein Personalausweis muss mitgeführt werden, sonst kann die Tour als Schwarzfahrt gewertet werden. Gefahren werden kann montags bis freitags ab 9 Uhr, an Wochenenden rund um die Uhr.

(US)