Monheim: Schließung der Chirurgie in Monheim verzögert sich

Monheim : Schließung der Chirurgie in Monheim verzögert sich

Die Chirurgie im St.-Josef-Krankenhaus bleibt den Monheimern vorerst erhalten. Dies teilte der Kplus-Verbund als Träger des Hauses mit, gestern, mehr als einen Monat nach dem eigentlich geplanten Ende der Abteilung. Grund sind laut Pressesprecherin Cerstin Tschirner Verzögerungen beim Genehmigungsverfahren der künftigen Geriatrie. Dieses ist bei der Bezirksregierung anhängig. "Solange das Verfahren nicht abgeschlossen ist, wird die Monheimer Chirurgie den Patienten inklusive Notfallversorgung zur Verfügung stehen", erklärte Tschirner gegenüber der RP.

Wann es zu einer Entscheidung kommen wird, dazu wollte sie keine Voraussage treffen. Die Chirurgie ist neben der Inneren Medizin eine der beiden Fachabteilungen des 1904 gegründeten St.-Josef-Krankenhauses an der Alten Schulstraße. Um den Standort Monheim zu sichern, will der Kplus-Verbund die Chirurgie durch ein Angebot ersetzen, das die "stationäre akutgeriatrische Versorgung" betagter Patienten im Südkreis Mettmann verbessert.

(RP)