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Langenfeld/Monheim: Rodelfreuden im Freizeitpark

Langenfeld/Monheim : Rodelfreuden im Freizeitpark

Langenfelder und Monheimer nutzten das schneereiche Wochenende zur winterlichen Naherholung. Heute droht Eisglätte. Und es ist Weltknuddeltag.

Reichlich Schnee, viele "Winterfrischler" und nach Polizeiangaben kaum Verkehrsunfälle und nicht einen mit Verletzten — das bislang weißeste Wochenende dieser Saison hat sich in Langenfeld und Monheim weitgehend von seiner schönen Seite gezeigt.

Wie von den Meteorologen angekündigt, lieferte die Schneefront gestern einige Zentimeter Neuschnee. Die Flocken fielen dicht und fast pausenlos von den Morgenstunden bis zum Nachmittag, der dann piksigen Eisregen brachte. Die Räum- und Streudienste waren ab dem frühen Morgen im Einsatz, räumten die Hauptverkehrsstraßen, Gefahrenstellen und Kreuzungen sowie Haltestellen. Heute soll es laut Deutschem Wetterdienst nur leicht schneien. Bei Höchsttemperaturen bis zu etwa 0 Grad bestehe hohe Glättegefahr, besonders wegen überfrierender Nässe.

Hauptattraktion des Schnee-Wochenendes in Langenfeld war der Rodelberg im Langforter Freizeitpark. Hunderte Schlittenfahrer aus der Posthorn-Stadt und den Nachbarorten vergnügten sich auf der breiten und zugleich übersichtlichen Piste, die wie geschaffen ist für unfallfreie Rodel-Abfahrten. Dabei galt und gilt für die Schlittenfahrer ebenso wie für Spaziergänger, ob im Landschaftspark Fuhrkamp, im Knipprather Wald oder in der Urdenbacher Kämpe: Wer sich nicht rührt, der schnell friert.

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Dies trifft auch auf die Tierwelt zu, etwa auf die heimischen Singvögel. Da sich aber auch die Piepmätze nicht dauernd bewegen können, haben manche ein anderes Mittel gegen den Frost gefunden, wie Wilhelm Knebel, Hobby-Vogelkundler aus Baumberg, erläutert: Kuscheln gegen die Kälte. "Die Vögel bilden Schlafgemeinschaften, um sich gegenseitig zu wärmen." Dabei darf jeder mal in die Mitte. Knebel ist nach eigenen Worten vor Jahren einmal auf ein solches Kuschelkollektiv gestoßen: "In einem dicken Altgrasbüschel saßen ungefähr zehn Zaunkönige, die mich durch ein Stimmengewirr auf ihren Schlafplatz aufmerksam gemacht hatten."

Apropos Kuscheln: Heute ist "Weltknuddeltag". Von einem Amerikaner initiiert, liegt der Tag genau in der Mitte zwischen Weihnachten und St. Valentin. Er soll daran erinnern, wie schön eine herzliche, liebevolle Umarmung sein kann. Auch sie bringt Wärme in den Winter.

(RP/ila)