Ratinger Puppen- und Spielzeugmuseum im Trinsenturm

Museumsserie: Ein Puppenhaus im alten Trinsenturm

Im Ratinger Puppen- und Spielzeugmuseum ist noch bis zum nächsten Jahr eine Barbie-Ausstellung zu sehen.

Im Ratinger Spielzeugmuseum wird – jetzt in frisch renovierten Räumen des Trinsenturms – eine Vielzahl von altem Spielzeug und derzeit von Barbie-Puppen ausgestellt. Früher waren die Exponate im Museum Ratingen zu sehen. Doch seit ein paar Jahren haben sie ein sehr viel schöneres Zuhause auf den drei Etagen im mittelalterlichen Turm.

Warum hingehen? Die Besichtigung bietet Besuchern, die Spaß an Puppen und Spielzeug haben, viele alte und neue Ausstellungsstücke und gefällt ihnen auch wegen des Ausstellungsplatzes im Turm. Der Freundesreis des Spielzeugmuseums hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Exponate in einen liebevollen Zusammenhang zu bringen und immer auch thematisch gut abzustimmen. Während der Öffnungszeiten am Wochenende sind Mitglieder des Fördervereins anwesend, die eine Menge über die Spielzeuge und Puppen erzählen können und das auch begeistert tun.

Wen treffe ich im Museum? Erwachsene, Kinder, Jugendliche – eben alle, die Spaß am Spielen haben.

Was muss ich sonst noch wissen? Ist das Lieblingsspielzeug aus Kindertagen nur dem ehemaligen Besitzer lieb und teuer oder hat es darüber hinaus einen Wert, etwa bei Sammlern? Im Spielzeugmuseum, beziehungsweise im Museum Ratingen schätzen die sachverständigen Frauen Karin Schrey und Bettina Dorfmann Puppen, Barbiepuppen, Bären und Steiff-Tiere. Die nächsten Termine: 13. April, 15.Juni, 17. August, 27. Oktober, 14.Dezember. Die Schätzungen finden jeweils von 11 bis 13 Uhr im Museum Ratingen statt. Die Gebühr von drei Euro ist unabhängig von der Anzahl der zu schätzenden Stücke.

Ausstellungen: Gegenwärtig und bis Februar 2020 geht es auf 300 Quadratmetern Ausstellungsfläche um „Barbie – busy girl“.

Adresse und Anfahrt: Am Trinsenturm 5, 40878 Ratingen; aus Düsseldorf (von Westen) über die Düsseldorfer Straße, Grabenstraße, nach rechts in die Lintorfer Straße bis zum Wehrgang, von dort in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen; von Osten: zum Beispiel von der Bahnstraße aus über Mülheimer Straße, Hauser Ring, Lintorfer Straße, dann siehe oben.

Eintrittspreise 1,50 Euro; für Kinder ist der Eintritt frei.