Langenfeld: Quartiersarbeit in Langenfeld heißt jetzt "Stadtteil-Leben"

Langenfeld: Quartiersarbeit in Langenfeld heißt jetzt "Stadtteil-Leben"

Der Begriff "Stadtteil-Leben" soll ab sofort die vom Rathaus angestoßenen Aktivitäten in Langenfelds Ortsteilen umschreiben. Die bislang hierfür verwendete Bezeichnung "Quartiersarbeit", sei zu sperrig , meint Marion Prell.

Die städtische Erste Beigeordnete und Demografiebeauftragte hat zusätzlich die Aufgaben von Cordula Theis übernommen. Die bisherige Koordinatorin der Aktivitäten in den Ortsteilen arbeitet jetzt in der Verwaltung des städtischen Betriebshofes.

Nach Angaben von Rathaussprecher Andreas Voss soll die Koordinationsstelle neu besetzt werden. Doch könne Prell bis dahin ihre Erfahrungen auf diesem Gebiet einbringen. Die von ihr in den vergangenen 15 Jahren mit Blick auf die Volksalterung vorangetriebenen und bundesweit beachteten Schritte bilden laut Prell auch eine Basis für die nun Stadtteil-Leben genannte Quartiersarbeit. "Externe Ehrungen hierfür stehen Langenfeld natürlich gut zu Gesicht. Entscheidend ist aber, was für die Menschen hier herausgekommen ist - und das ist sehr viel!" Es gehe darum, durch neue Gemeinschaftsangebote der Vereinsamung von Menschen vorzubeugen und mehr Leben in die Stadtteile zu bringen.

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Nach Immigrath, Stadtmitte, Richrath, Reusrath und Berghausen ist hierfür nun auch in Wiescheid (mit Solingen-Landwehr) ein Treffpunkt für Bürger eingerichtet, die gemeinsam mit anderen Menschen etwas unternehmen möchten. Angesprochen von dieser Initiative Zwar (Zwischen Arbeit und Ruhestand) sind alle ab etwa 55 Jahren. Durch die von der Stadtverwaltung angestoßenen Zwar-Gruppen können sie sich zwanglos und ohne jede Verpflichtung treffen.

In der Vernetzung dieser Zwar-Gruppen sieht Prell ihre vornehmliche Aufgabe als Quartierskoordinatorin. "Die Bürgeraktionen in den einzelnen Stadtteilen existieren ja nicht losgelöst voneinander, sondern sind eng verzahnt." Deshalb sollen sich die Ortsteile nicht völlig isoliert voneinander entwickeln. Für einen Erfahrungs- und Ideenaustauch organisiere das Rathaus regelmäßig Treffen.

(mei)
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