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Programm der Kulturwerke Monheim​ im Juni

Programm der Kulturwerke Monheim : „Shakespeare in Love“ zum Saisonabschluss

Die Monheimer Kulturwerke haben für den Juni ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Das Landestheater aus Neuss, Pianist Fazil Say und die Wuppertaler Sinfoniker sind zu Gast.

Monheimer Kulturfreunde können sich auf abwechslungsreiche Vorstellungen mit Theater, Klassik und Jazz im Juni freuen. Die Kulturwerke Monheim zeigen „Shakespeare in Love“ nach dem Drehbuch von Marc Norman & Tom Stoppard. Die Produktion des Rheinischen Landestheaters Neuss ist am Samstag, 11. Juni, 19.30 Uhr in der Aula am Berliner Ring, Berliner Ring 7, zu sehen. Karten kosten zwischen 20 und 5 Euro.

Darum geht es: In London Ende des 16. Jahrhunderts soll ein junger Theaterdichter für den Theaterbesitzer Henslowe ein Stück schreiben und gerät dabei mächtig ins Straucheln. Er weiß einfach nicht, wie er die ihm genannten Parameter unter einen Hut bekommen soll: Es soll eine Komödie sein, Liebe muss eine große Rolle spielen und es darf auf keinen Fall ein Hund fehlen. So lädt Will zu einem Vorsprechen für ein Theaterstück ein, das überhaupt nicht existiert.

Dort erscheint ein Romeo, der sich jedoch sehr bald als Mädchen entpuppt, nämlich die adlige Viola. Die beiden verlieben sich hoffnungslos ineinander. Ihre tragische Liebe sorgt für viele Probleme, bringt jedoch den Stoff für ein neues Stück mit sich: Romeo und Julia. Die Autoren haben die vielen Mythen um den großen Shakespeare entschlackt, mit leichter Hand seine Stücke geplündert und parodieren nebenher den Theaterbetrieb, wobei sie munter zwischen Dichtung und Wahrheit wechseln.

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„Mit „Shakespeare in Love“ beschließen wir die Monheimer Theatersaison mit einer Komödie, die gekonnt den typisch britischen Humor mit dem fiktiven Leben des großen Barden verbindet und entlassen unser Publikum so mit einem Lächeln auf den Lippen in den Sommer“, heißt es von den Monheimer Kulturwerken.

Der Pianist Fazil Say gastiert am Dienstag, 14. Juni, um 20 Uhr in der Aula am Berliner Ring. Karten kosten 34 Euro, 29 Euro und 24 Euro im Vorverkauf. Mit einem facettenreichen Programm voller großer Klassiker der Klavierliteratur kommt der international gefeierte Pianist Fazil Say nach Monheim. Eingeleitet wird der Abend von Händels beschwingter Suite in d-Moll. Beethovens Mondscheinsonate gibt Say mit seiner berührenden Interpretation einen besonders intimen Klang.

Franz Schubert war ein großer Bewunderer und Kenner Beethovens, sodass dessen musikalischer Einfluss in einigen seiner Kompositionen wiederzufinden ist. Obwohl die beiden Komponisten zur gleichen Zeit in der gleichen Stadt lebten, kam es zu keinem intensiveren Kontakt zwischen ihnen. Schuberts Klaviersonate Nr. 21 in B-Dur ist sein letztes Werk und wird nicht selten auch als die „Krone von Schuberts Klavierschaffen“ bezeichnet.

Fazil Say selbst ist für seine hochvirtuosen Kompositionen bekannt und beschließt den Abend mit einer neuen Eigenkomposition. Seit nunmehr 25 Jahren begeistert und berührt Fazil Say mit seinem außergewöhnlichen pianistischen Vermögen. Musikkritiker und die internationale Presse sprechen häufig in Superlativen über ihn: „Er ist nicht nur ein genialer Pianist, er wird zweifellos einer der großen Künstler des 21. Jahrhunderts sein.“ (Le Figaro)

Das Programm im Überblick: Georg Friedrich Händel Suite d-Moll HWV 437 Ludwig van Beethoven Klaviersonate Nr. 14 cis -Moll op. 27/2 „Mondscheinsonate“ Franz Schubert Klaviersonate Nr. 21 B-Dur D 960 Fazıl Say „Yeni hayat“ („Neues Leben“) Sonate für Klavier op. 99 (2021) .

Zur Marienburger Sommernacht tritt Nils Wülker „Open Air with Orchestra“ unter der Leitung von Generalmusikdirektor Patrick Hahn auf. Die Sommernacht startet am Samstag, 18. Juni, 20 Uhr im Marienburgpark an der Parkstraße. Karten gibt es für 38 Euro im Vorverkauf, für 43 Euro an der Abendkasse. Was könnte schöner sein als ein sommerliches Picknick im Grünen mit Blick auf die märchenhafte Monheimer Marienburg, umrahmt von stimmungsvoller Musik?

„Wie sich Jazz im symphonischen Gewand anhört, kann man Open Air bei der Marienburger Sommernacht erfahren, wenn Nils Wülker gemeinsam mit dem Sinfonieorchester Wuppertal Ei­genkompositionen im Orcheste­rarrangement spielen wird“, werben die Kulturwerke für die Veranstaltung.

An der Spitze des bergischen Klang­körpers, der in diesem Jahr seinen 160. Geburtstag begeht, steht seit dieser Spielzeit der österreichische Dirigent Patrick Hahn, der mit seinen 26 Jahren und einem beeindruckenden Lebenslauf der jüngste Generalmusikdirektor in Deutschland ist und nicht nur die Klassiker von Beethoven bis Wagner kennt.

Ganz gleich, ob Besucher im bestuhlten Bereich Platz nehmen oder es sich auf der selbst mitgebrachten Picknickdecke gemütlich machen, sind sie eingeladen, eigene Getränke und Picknicksnacks mitzubringen. Ansonsten bietet ein kleines Catering vor Ort zusätzlich Speisen und Getränke zum Verkauf an.

(og)