Langenfeld: Prismaschule freundet sich mit Spanien an

Langenfeld: Prismaschule freundet sich mit Spanien an

Die Prismaschule knüpft enge Kontakte nach Spanien - mit einer neuen Schulpartnerschaft.

Von Langenfeld bis nach Pamplona sind es mehr als 1300 Kilometer. Mit einer neuen Schulpartnerschaft will die Prismaschule in Langenfeld die Strecke jetzt überbrücken. "Denn eins ist klar", sagt Schulleiter Raoul Schlösser: "Eine Sprache lernt sich vor Ort und in einem authentischen Rahmen immer noch am leichtesten." Schülerinnen und Schüler im Alter von 13 Jahren ermöglicht er deshalb jetzt den direkten Kontakt zu spanischsprachigen Jugendlichen - und das lange vorm klassischen Schüleraustausch. Wie geht's? Was macht ihr so? Das sollen Prisma-Schüler die Schüler in Spanien auch schon fragen können, bevor sie nach Spanien reisen. Neue Medien machen's möglich, dass man sich kennenlernt, einander sieht und miteinander spricht, ohne tatsächlich da zu sein. Geplant ist aber auch selbst dorthin zu reisen - allerdings für die Älteren.

Schon im Schuljahr 2018/19 sollen Schüler der 10. Klasse erstmals nach Pamplona fahren. Und kurze Zeit später empfangen sie dann wiederum Gäste in Langenfeld. Schulleiter Schlösser sieht in der neuen Schulpartnerschaft "eine große Bedeutung im interkulturellen Austausch", der mitten im Langenfelder Themenjahr Spanien startet. "Wir beginnen eine langfristige Schulpartnerschaft, die einen kontinuierlichen kulturellen Austausch sowie persönliche Begegnungen realisieren wird", sagt Schlösser.

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Zu verdanken haben die Prisma-Schüler die Partnerschaft übrigens zwei engagierten Spanischlehrerinnen: Johanna Lieven und Hanna Schilling. Gemeinsam mit Ane Jurado Noriega von der Partnerschule Santo Tomás Dominicas in Pamplona haben sie diese Partnerschaft auf die Beine gestellt.

Demnächst werden die beiden Langenfelder Lehrerinnen auch eine zweiwöchige Hospitation an der Partnerschule in Pamplona absolvieren, um die Schule kennenzulernen. Dort werden sie in das Unterrichtsgeschehen integriert, indem sie unter anderem eigene Unterrichtsreihen in ihren Fächern durchführen werden. Das Hospitationsprogramm wird vom pädagogischen Austauschdienst im Sekretariat der Kultusministerkonferenz, kurz PAD, begleitet und unterstützt.

(bine)