Kommentar: Prävention geht vor

Kommentar: Prävention geht vor

Wer spart schon gern! Das geht immer mit Heulen und Zähneknirschen einher. Die Stadt Monheim steht mit dem Rücken zur Wand und muss jetzt – schlimm genug – den Rotstift in der Jugendsozialarbeit ansetzen.

Viele Probleme sind allerdings auch dem Gesetzgeber anzulasten, der eine finanziell schwachbrüstige Stadt wie Monheim mit der finanziellen Bürde, die der Zuzug einer hochbelasteten Familie mit sich bringt, allein lässt. Dazu werden den Jugendämtern die Kosten für die Therapie der (zunehmenden) seelischen Behinderungen von Kindern aufgebürdet. Warum zahlen das nicht die Krankenkassen? Ein Lichtblick: Mit MoKi ist die Stadt immerhin stark in der Prävention – das wird sie in der Zukunft entlasten. elm

(RP)
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