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Pfarrzentrum Baumberg: Bau hat begonnen

Monheim neues Pfarrzentrum : Pfarrzentrum Baumberg: Bau hat begonnen

Altes Pfarrheim und Bungalows werden nach der geplanten Fertigstellung im Oktober 2021 abgerissen.

Am Kirchhügel von St. Dionysius sind inzwischen die Arbeiten für den Neubau des Pfarrzentrums in Gang gekommen. Nachdem die Stadt im September vorigen Jahres die Baugenehmigung erteilt hat, haben die Erd- und Kanalarbeiten begonnen, teilt Bernd Wehner vom Kirchenvorstand mit. In den nächsten Tagen beginnt der Rohbauer mit den Fundamenten und der Bodenplatte. Nach derzeitigem Zeitplan rechnet der Kirchenvorstand damit, dass das neue Pfarrzentrum – einschließlich der Sakristei – im Oktober 2021 fertig ist. Das zweigeschossige Gebäude wird eine Ziegelstein-Fassade und ein geneigtes Dach aus Zinkblech haben, optisch angepasst an die Natursteinmauern, die den Kirchenhügel einfassen.

Noch nicht behoben ist der Wasserschaden im benachbarten Familienzentrum. In der zweiten Märzwoche konnte erst der Estrich neu gelegt werden, berichtet Wehner. Der derzeitige Pfarrsaal ist daher immer noch mit Gruppen des Familienzentrums belegt und kann daher, ganz unabhängig vom Versammlungsverbot infolge der Corona-Epidemie, nicht von den Gemeindegruppen benutzt werden. Wenn das neue Pfarrzentrum vollständig bezogen ist, so Wehner, sollen etwa bis Mitte 2022 die Außenanlagen hergestellt und das jetzige Pfarrheim, die Bungalows und das Wohnhaus an der Von-Ketteler-Straße 2, 4-6 und 8 abgerissen werden. Darin befanden sich unter anderem die Hausmeisterwohnung, derzeit ist dort das Pastoralbüro untergebracht. „Gedanken über eine weitere Bebauung machen wir uns erst ab 2022“, sagt Hans Dieter Wuttke vom Kirchenvorstand. Der geltende Bebauungsplan sieht für den östlichen Teil des Kirchengrundstücks langfristig einen neuen Wohnhof vor, „in den sich sowohl die bestehende Kindertagesstätte als auch ein Neubau integrieren lässt“, wie es in der Beschreibung heißt.

„Nachdem wir die Kita jetzt aufwändig saniert haben, werden wir den Altbau erstmal erhalten“, sagt Wuttke. Die Kirchengemeinde werde den über ihr Grundstück verlaufenden Abschnitt der Wegeverbindung für den Fuß- und Radverkehr zwischen Berghausener Straße im Süden und Humboldtstraße im Norden selber ausführen, erklärt Andreas Apsel, Leiter des städtischen Bereichs Bauwesen. Der Weg soll an der äußersten östlichen Grundstückgrenze verlaufen.