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Langenfeld: Parcours zeigt Kindern, wie es ist, behindert zu sein

Langenfeld : Parcours zeigt Kindern, wie es ist, behindert zu sein

Auch in diesem Jahr erhalten Schüler aus der Region wieder die Gelegenheit, Einschränkungen, mit denen Behinderte leben müssen, am "eigenen Leib" zu erfahren. Die Elisabeth-und-Bernhard-Weik-Stiftung veranstaltet hierzu insgesamt sechsmal ihre Aktion "Ganz normaler Tag" an Grundschulen in Langenfeld, Monheim, Solingen, Leichlingen-Witzhelden und Leverkusen. Dies teilte die Stiftung mit Sitz in Langenfeld jetzt mit.

"Wir möchten bei den Grundschülern Vorurteile abbauen, sie an das Thema ,Behinderung' heranführen, aber auch Hänseleien stoppen", erklärte die Stiftung das Ziel des Parcours, den sie mit ihrem Ehrenamtler-Team in Schulen aufbaut. Um sich in Menschen mit körperlichen Einschränkungen hineinzuversetzen, fahren die Kinder mit dem Rollstuhl, laufen mit Gehhilfen Stufen rauf und runter, finden ihren Weg mit dem Blindenstock und verbundenen Augen, fahren als "blinde" Soziusse auf dem Tandem mit oder laufen und klettern mit Gewichtswesten.

Seit dem Start des Projekts im Jahr 2006 wurde es in insgesamt 55 Grundschulen durchgeführt. 11.500 Grundschüler haben teilgenommen. Dabei wurden 12.500 T-Shirts verteilt. Die Weik-Stiftung gab dafür insgesamt 120.000 Euro.

(jste)