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Langenfeld: Nur fünf Langenfelder sind Talerträger

Langenfeld : Nur fünf Langenfelder sind Talerträger

Mit dem Rheinlandtaler ehrt der Landschaftsverband Rheinland (LVR) seit 1976 Menschen, die sich in besonderer Weise um die kulturelle Entwicklung des Rheinlands verdient gemacht haben.

Die Güte dieser Auszeichnung erweist sich unter anderem darin, dass sie nach Angaben des LVR nur fünf lebenden Langenfeldern zuteil wurde: Neben der gestern geehrten Annelies Rejek sind dies der Mediziner Matthias Leipert (1990, Kulturgeschichte, Psychiatrie), die Flüchtlingsrechtlerin Gertrud Laßmann (1999, Multinationales Zusammenleben und friedliches Miteinander), der Hobelmuseumsbetreiber Gerhard Schmitz (2001, Heimatgeschichte, Mundartpflege) und der Verzällchentouren-Führer Manfred Stuckmann (2004, Heimatgeschichte, Kulturpflege). Monheim zählt zwei Talerträger: den Paniker-Maestro Emil Drösser (1998, Brauchtums- und Mundartpflege) und den Publikationsförderer Karl König (2004, Brauchtums-, Heimat- und Mundartpflege).

Der von dem rheinischen Künstler Wolfgang Reuter gestaltete Taler zeigt das Gesicht der Medusa. Ausgezeichnet wird neben ehrenamtlichem Engagement vor allem auch der Einsatz in der Denkmal- und Bodendenkmalpflege, in der Archivs- und Museumspflege sowie der besondere Einsatz für die Erforschung der Landesgeschichte, für Volkskunde, Mundartpflege und Sprachgeschichte. Auch besondere Verdienste im Bereich der Naturkunde und des Naturschutzes sowie um das multinationale Zusammenleben zwischen einzelnen Ethnien im Rheinland können mit dem Rheinlandtaler ausgezeichnet werden. Über die Verleihung entscheidet der Kulturausschuss der Landschaftsversammlung in einer siebenköpfigen Auswahlkommission.

(gut)