Neben Krankenhaus St. Martinus Notfallpraxis: Patientenzahlen nehmen ab

Langenfeld · Die Notfallpraxis Langenfeld auf dem Gelände des St.Martinus-Krankenhauses erlebt seit Beginn der Corona-Krise leicht rückläufige Patientenzahlen. Die Inanspruchnahme ärztlicher Hausbesuche in Fällen, wo der Patient bettlägerig ist, sei dagegen konstant geblieben, sagt Christopher Schneider, Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein.

 Die Notfallpraxis ist neben dem Krankenhaus.

Die Notfallpraxis ist neben dem Krankenhaus.

Foto: Matzerath, Ralph (rm-)

Die Abläufe in der Notdienstpraxis hätten sich im Grundsatz nicht verändert. Allerdings seien für den Fall, dass ein Patient mit Corona-Verdacht die Praxis besucht, bestimmte Maßnahmen vorbereitet: So würde er in einem besonderen Raum separiert und sofort mit einem Mundschutz und Schutzhandschuhen versorgt. Dieses Vorgehen sei allerdings laut Auskunft der Praxisbetreiber, nämlich einer Tochter der KV, in bisher keinem Fall erforderlich gewesen.

Sollten sich Patienten aus der Region Langenfeld über die gebührenfreie Arztrufnummer 116117 melden und über die bekannten Corona-Symptome klagen (Fieber, trockener Husten, etc.), würde für die weitere Koordination der Behandlung und eine mögliche Abstrichentnahme die Telefonnummer der Notdienstpraxis sowie die Nummer der speziellen Corona-Hotline des Kreises Mettmann an die Patienten weitergegeben. Ende Februar hat die KV die zentrale Versorgung aller 80 ambulanten Notdienstpraxen im Rheinland mit Schutzmaterial übernommen. Auch die Notdienstpraxis Langenfeld werde entsprechend mit Material versorgt, dass man über die Zentralbeschaffung des Bundes erhalte oder aufwändig über eigene Quellen beschaffe. Um die Praxen allerdings auch weiterhin „am Netz“ zu halten, sei die KV nach wie vor dringend auf weiteren Materialzufluss angewiesen, so Schneider.

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