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Langenfeld: Neuer Laden bietet coole Skatewear

Langenfeld : Neuer Laden bietet coole Skatewear

In der Langenfelder Fußgängerzone hat ein "Rise Concept Store" eröffnet.

In dem Geschäft können nicht nur Sneaker gekauft werden, auch Kleidung und Vintage-Möbel bereichern das Angebot. Und so manch originelles Wohnaccessoires ist zu finden.

Vor zwei Jahren hat Nsama Bredt bereits seinen ersten Laden in Hilden eröffnet. "Aber Langenfeld hatte ich schon immer als Standort auf meiner Wunschliste", erzählt der 32-Jährige. Mit dem Geschäft an der Kurt-Schumacher-Straße 11 ist sein Wunsch nun in Erfüllung gegangen. Im Sortiment hat er Sneaker aller gängigen Marken wie Nike, Vans oder New Balance. Bei Street-, Skate- und Surfwear bleiben für Männer und Frauen ebenfalls kaum Wünsche offen. Zudem bietet der "Rise Concept Store" Accessoires zu diesen Klamotten. So sind dort Gürtel, Rücksäcke, Portemonnaies und Caps zu finden. Auch Longboards gehen über den Ladentisch.

Wer jetzt denkt, dass das Angebot eher die jüngere Altersklasse anspricht, der irrt: "Neulich war eine Rentnerin hier, die sich Sneakers und einen stylishen Jogginganzug von Adidas gekauft hat", berichtet Nsama, der eigentlich Maschinenbauingenieur ist. Da ihm seine Aushilfsjobs in Klamottenläden aber gut gefielen, beschloss er, seinen eigenen Laden zu öffnen.

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Und noch etwas anderes trieb ihn zu diesem Entschluss an: "Solche Läden wie meiner sind vor allem in den Großstädten vertreten. Dabei gibt es doch auch in kleineren Städten genügend Interessenten." Nsama Bredt hofft nun, dass die Kunden erst mal in seinen Laden kommen, bevor sie im Internet gucken oder sich auf den Weg in die größeren Städte machen.

Dass er sein Sortiment nicht nur auf Kleidung und Accessoires beschränkt, hat ebenso einen besonderen Hintergrund: "Es ist fast egal, in welche Wohnung man kommt, überall stehen die Möbel von Ikea rum, die man inzwischen ja sogar beim Namen kennt", sagt Nsama. Die Tische, Stühle und Schränke in seinem neuen Geschäft haben zwar keine Namen, sehen dafür aber gut aus. "Ich lasse sie aus Frankreich, Holland und Belgien importieren", sagt der 32-Jährige. Zudem bearbeitet er einige Stücke selbst, so dass sich eine alte Militärkiste mitunter in einen Wohnzimmertisch verwandelt. Und dann wären da noch die originellen Wohnaccessoires - dazu zählt unter anderem eine rote Kasse von 1918. Mit dem Rise Concept Store kehrt in jedem Fall wieder mehr Leben in die Kurt-Schumacher-Straße ein, wo immer wieder Läden leerstanden.

(aks)