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Langenfeld: Neue Wirte in der Wasserburg

Langenfeld : Neue Wirte in der Wasserburg

Förderverein hat das Café im Innenhof der historischen Burg neu verpachtet.

In den drei Jahren seit ihrer Öffnung als Kulturstätte hat sich die historische Wasserburg Haus Graven zu einem der beliebtesten Ausflugsziele in Langenfeld gemausert. Dazu trägt das Café "Burgstube" mit seiner großen Terrasse im Innenhof bei. Nach einem Pächterwechsel ist dessen Fortbestand gesichert. "Wir sind froh und erleichtert", sagt Lothar Marienhagen vom Förderverein der Wasserburg, als er gestern mit den Beteiligten das neue Bewirtungskonzept vorstellte. Lutz und Jutta Trippner führen die Burgstube nunmehr zusätzlich zu ihrem an der Richrather Straße gelegenen Restaurant "Zum Brathaus am Dreieck".

Seit der Öffnung der Wasserburg hatte Gravenberg-Hotelier Frank Lohmann die Burgstube quasi nebenher mitbetrieben. Auf eigenen Wunsch verlängerte er den Vertrag nach der Aufbauarbeit nicht, um sich, wie er sagte, aufs Kerngeschäft im Romantikhotel, dessen Dependance und im Gravenberg-Restaurant zu kümmern.

Marienhagen bezeichnete die Aufgabe als nicht einfach, die Burgstube mit der großen Terrasse zu bewirtschaften. "Der Zuspruch ist sehr wechselhaft. Bei gutem Wetter ist der Andrang kaum zu bewältigen, bei Regen kommt kaum jemand in den Wiescheider Wald." Für solche Schwankungen sei am besten ein Familienbetrieb geeignet, der durch den Einsatz von Verwandten schnell und flexibel reagieren könne. So wie die Trippners, deren Standbein weiterhin das Brathaus bleibt. Zusätzlich zu selbst gebackenem Kuchen und Eis der Langenfelder Eisdiele Simonetti werden auch deftige kleine Speisen angeboten; etwa Würste oder Frikadellen mit Kartoffelsalat.

(mei)