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Naturerfahrungsraum in Langenfeld: Spielend Natur erleben am Möncherderweg

Planentwurf begeistert Stadtpolitiker : Spielend Natur erleben am Möncherderweg

Der Begriff „Naturerfahrungsraum“ klingt akademisch – und schon gar nicht nach Spaß. Doch genau darum geht es bei einem Vorhaben am Möncherderweg, das Annette Hoffmann von der Monheimer Biologischen Station Haus Bürgel den Langenfelder Stadtpolitikern im Planungs- und Umweltausschuss vorstellte.

Am Möncherderweg sollen Kinder und Jugendliche richtig Spaß an der Natur bekommen, indem eine große Fläche als vielfältige Landschaft umgestaltet wird: mit einem Spielhügel für Bergabenteuer, einem Strauch-Dschungel, Naturbeobachtungen am Blockbach und auf einer üppig blühenden Blumenwiese.  Allein mit der Präsentation löste Hoffmann helle Freude aus – bei den Erwachsenen im Ausschuss. „Da würde ich am liebsten selber spielen“, befand Joachim Herzig (SPD). Und auch Sprecher aller anderen Parteien waren sich darin einig, dass die Pläne tatsächlich verwirklicht werden sollen.

Nach Angaben der städtischen Chefplanerin Andrea Murauer hatte sich Langenfeld mit diesem Projekt vergeblich um Zuschüsse aus einem Sonderprogramm beworben. „Wir wollen es dennoch hier vorstellen.“ Rund 40.000 Euro seien für die beschriebene Umgestaltung am Möncherderweg veranschlagt, die Mädchen und Jungen Freude an der Natur vermitteln soll, am Spielen und Toben unter freiem Himmel. Die Stadtverwaltung solle sich zwar weiter um Fördergelder bemühen, befand der Ausschuss. Doch einig waren sich die Fraktionen, dass auch bei einer Finanzierung allein aus dem städtischen Haushalt dieser Naturerfahrungsraum unbedingt geschaffen werden solle.

(mei)