Monheim: Nach dem Brand des Familienzentrums ruhen Arbeiten weiter

Monheim: Nach dem Brand des Familienzentrums ruhen Arbeiten weiter

Mit Ungeduld blicken Erzieherinnen und Eltern des Familienzentrums der Awo-Kindertagesstätten Villa Regenbogen und Kunterbunt auf die ausgebrannte Baustelle an der Linzer Straße, die in diesen Wochen ihr neues Domizil hätte werden sollen.

"Wir würden lieber heute als morgen die Bauarbeiten wiederaufnehmen", sagt Beigeordneter Roland Liebermann, der eine verwaltungsinterne Arbeitsgruppe nach dem Brand vom 5. Februar leitet.

Doch der Fortgang wird einige Zeit dauern. Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen müssen Gutachter prüfen, ob Teile des stark beschädigten Holzbaus noch verwendbar sind oder von Grund auf neu gebaut werden muss. "Für dieses Jahr ist mit der Eröffnung des neuen Familienzentrums realistischerweise nicht mehr zu rechnen", so Liebermann. In den bisherigen Räumen der Tagesstätten Villa Regenbogen und Kunterbunt an der Bregenzer Straße setzt das Kölner eco-Institut die Luftmessungen zur Kontrolle von Schimmelbelastungen fort.

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"Das Institut hat inzwischen in einem Gutachten bestätigt, dass die weitere Nutzung unbedenklich ist", berichtet Liebermann. Messergebnisse werden unter monheim.de/aktuelles im Internet veröffentlicht. Die Stadt werde zudem kleinere Feuchtigkeitsschäden an den Pavillons beseitigen. Am 11. März steht ein Informationsabend an.

(RP)