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Langenfeld: Mutter erzählt über das Leben mit schizophrenem Sohn

Langenfeld : Mutter erzählt über das Leben mit schizophrenem Sohn

Ihr Sohn wurde nur 45 Jahre alt. Über das Leben mit ihm, der an Schizophrenie litt, hat die Langenfelderin Annemarie Nigge Tagebuch geführt und später daraus eine Veröffentlichung gemacht. "Symphonie in Moll" heißt das Werk, aus dem Nigge am kommenden Dienstag, 12. Mai, 19.30 Uhr, in Haus Arndt am Marktplatz vortragen wird.

Die Lesung findet in der Reihe "Das Grüne Sofa" der Künstlergruppe "Falter" statt. Damit ist das Thema "Seelische Krankheiten" - lange und zum Teil immer noch ein Tabu - erstmals Gesprächsstoff auf dem "Grünen Sofa". Annemarie Nigge, die auch schon Gedichte verfasst hat, erzählt in "Symphonie in Moll" mutig und intensiv vom Leben mit Schizophrenie. Mit dem Buch will sie eine Brücke schlagen zwischen "Kranken" und "Nichtkranken". Zudem enthüllt sie, woran das menschliche Miteinander und medizinische Möglichkeiten häufig scheitern.

Die Gruppe "Falter" veranstaltet die Autorenlesungen regelmäßig an jedem zweiten Dienstag im Monat. Einlass ist jeweils um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

(gut)