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Langenfeld/Hilden: Musikschüler messen sich in Langenfeld

Langenfeld/Hilden : Musikschüler messen sich in Langenfeld

Bei "Jugend musiziert" sind ab heute Gäste in Stadthalle und Kulturzentrum an der Hauptstraße willkommen.

Ab heute ist Langenfeld für drei Tage Zentrum des musikalischen Nachwuchses im Kreis Mettmann. Wie im vergangenen Jahr richtet die Posthornstadt den Regionalwettbewerb "Jugend musiziert" aus, bei dem Musikschüler im Alter von sieben bis 20 Jahren antreten. Besonders prominent sind die beiden Städte Hilden und Langenfeld vertreten, deren Musikschulen 39 (Hilden) beziehungsweise 38 Schüler (Langenfeld) zum Regionalwettbewerb entsenden. Damit belegen sie mit großem Vorsprung die beiden Spitzenplätze; an dritter Stelle folgt Monheim mit 28 Kandidaten.

"Wir versuchen, in der Breite Schüler für Instrumente zu gewinnen und dann über die Grundförderung hinaus gezielt besonders begabte Schüler zu unterstützen und für den Wettbewerb aufzubauen", sagt der stellvertretende Leiter der Musikschule Hilden, Thomas Volkenstein. "Wir sind nicht nur in einem Bereich sehr stark, sondern in allen, also querbeet. Dabei hilft ein Kollegium, das alle Bereiche kompetent abdeckt."

Insgesamt sendet die Musikschule in diesem Jahr sogar 42 Teilnehmer zum Regionalwettbewerb, wobei drei aus dem Raum Düsseldorf kommen und vergangenes Wochenende am dortigen Wettbewerb teilgenommen haben. Alle drei wurden prämiert: Beim Solowettbewerb Mandoline gab es zwei erste Preise mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb, im Bereich Horn einen ersten Preis.

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Auch Jan Raderschatt, Leiter der Musikschule Langenfeld, sieht das Erfolgsrezept für die Langenfelder Kandidaten in der gezielten Förderung begabter Schüler: "Die Kollegen gehen sehr motiviert an diesen Wettbewerb heran. Das hilft, die Teilnehmerzahlen konstant auf hohem Niveau zu halten." Dabei lobt er speziell die Zusammenarbeit der teilnehmenden Städte. Besonders freut sich Raderschatt, "dass wir das erste Mal ein Percussion-Ensemble in den Wettbewerb schicken".

Der Wettbewerb wird für unterschiedliche instrumentale Besetzungen an mehreren Orten parallel ausgetragen, und zwar im Kleinen Saal, im Großen Saal (Stadthalle, Hauptstraße 133), im Flügelsaal, im Tagungsraum, im Kunstraum und im Raum der "Blinklichter" (Kulturzentrum, Hauptstraße 133). Der Wettbewerb läuft heute von 13 bis etwa 18.30 Uhr, morgen von 10 bis kurz nach 18 Uhr und Sonntag von 10 bis gegen 18.30 Uhr. Den Auftakt machen heute die Mandolin-Solisten ab 13 Uhr im Tagungsraum sowie die jüngsten Musiker der Holzbläser-Abteilung im Flügelsaal (Klarinette, Saxophon) und im Kleinen Saal (Querflöte, Oboe, Fagott). Ab 14.30 Uhr treten im Kunstraum und im Raum der "Blinklichter" die Schlagzeug-Ensembles an.

Samstag sind im Flügelsaal die Duos Klavier/Streichinstrument und ab 17.40 Uhr für eine halbe Stunde das Besondere Ensemble zu hören. Ebenfalls ab 10 Uhr spielen die jüngsten und ältesten Gitarristen im Tagungsraum auf, während ab 10.30 Uhr im Kleinen Saal Klarinetten und Saxophone sowie ab 11 Uhr im Großen Saal Querflöten und Oboen erklingen. Sonntag gehört der Flügelsaal den Klavierduos für vierhändige Stücke, während im Tagungsraum die Gitarristen der Altersgruppen 3 und 4 antreten. Im "Blinklichter"-Raum spielen unterdessen die Blockflöten, während im Kleinen Saal die Blechbläser erschallen.

Die Wertungsergebnisse gibt die jeweilige Jury an allen drei Tagen im Anschluss an die Auftritte bekannt. Kandidaten, die eine besonders herausragende Leistung zeigen, werden zum Landeswettbewerb weitergeleitet, der vom 6. bis 10. März in Düsseldorf stattfindet.

Vom 22. bis 28. Mai wird dann der Bundeswettbewerb in Hamburg ausgetragen. Alle Wettbewerbe sind öffentlich, Neugierige und Musikfreunde sind also auch in Langenfeld willkommen. Der Parkplatz hinter dem Kulturzentrum ist an allen drei Tagen für die Teilnehmer reserviert, die gegebenenfalls ihre Instrumente mitbringen (mitunter auch die eigene Harfe).

Das Abschlusskonzert ist am 28. Februar ab 17 Uhr in der Stadthalle in Hilden (Eintritt frei).

(dgn)