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Monheimer und Langenfelder Corona-Patienten sterben

Traurige Nachricht : Corona-Patienten aus Monheim und Langenfeld sterben

Ein 82 Jahre alter Monheimer und eine 78-jährige Langenfelderin sind gestorben. Bei ihnen wurde das Coronavirus nachgewiesen. Damit steigt die Zahl der Todesopfer im Kreis Mettmann auf zwölf.

Traurige Nachricht am Samstagnachmittag: Zwei Corona-Patienten aus Monheim und Langenfeld sind gestorben. Dabei handelt es sich laut Kreisgesundheitsamt um einen 82 Jahre alten Monheimer und eine 78 Jahre alte Langenfelderin. Ob Vorerkrankungen vorlagen, hat der Kreis nicht mitgeteilt. Damit steigt die Zahl der Todesopfer im Kreis Mettmann auf zwölf.

Darüber hinaus meldet das Gesundheitsamt aktuell 353 Corona-Erkrankungsfälle und 301 Verdachtsfälle. In Erkrath gibt es 33 Erkrankte, in Haan 17, in Heiligenhaus 12, in Hilden 25, in Mettmann 29, in Langenfeld 58, in Monheim 30, in Ratingen 52, in Velbert 72 sowie in Wülfrath 25. „Der hohe Anstieg der Erkrankten im Vergleich zu den vergangenen Tagen hängt vermutlich mit der Eröffnung der zwei neuen Probeentnahmestellen zusammen. Zuvor wurden täglich 60 Proben entnommen, jetzt hat sich die Kapazität auf 200 Proben pro Tag erhöht“, erklärt Kreissprecherin Tanja Henkel.

Die Zahlen müssen aber mit Vorsicht genossen werden, denn sie spiegeln nicht den tatsächlichen Sachstand wider. Zum einen werden laufend neue Fälle gemeldet, zum anderen dürften auch einige Menschen das Coronavirus tragen, ohne die typischen Symptome wie hohes Fieber, Schüttelfrost, Halsschmerzen und trockenen Husten zu haben.

Etwa 50 Covid-19-Patienten liegen momentan im Kreis Mettmann im Krankenhaus. Rund 15 von ihnen werden auf der Intensivstation betreut. Knapp 200 gelten nach überstandener Corona-Infektion als geheilt.

(tobi)