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Monheimer können nach Starkregen Soforthilfe beantragen

Nachweise nötig : Hochwasser: Monheimer können Soforthilfe beantragen

Voraussetzung für die Hilfen ist der glaubhafte Nachweis über den Hauptwohn- oder Firmensitz in einem durch die Unwetterkatastrophe betroffenen Bereich.

  (RP) Monheim hat vorgebeugt und Glück gehabt. Bei den Starkregen-Ereignissen am 14. und 15 Juli waren die Menschen in der Stadt nicht ansatzweise so betroffen, wie in zahlreichen anderen Kommunen in NRW, Rheinland-Pfalz und Bayern.

Nichtsdestotrotz lag Monheim im Unwettergebiet – und es gab auch hier in der Stadt einige vollgelaufene Keller. Damit gilt auch für Monheim das vom Land Nordrhein-Westfalen für alle Opfer der Unwetterkatastrophe in Höhe von 200 Millionen Euro bereitgestellte Soforthilfe-Angebot.

Mit den Soforthilfen sollen laut Landes-Homepage „vor allem Bürgerinnen und Bürger unmittelbar unterstützt werden, die von existentieller Not betroffen sind.“ Zusätzlich zu einem Sockelbetrag von 1500 Euro pro Haushalt stehen für jede weitere Person aus dem Haushalt 500 Euro bereit. Insgesamt werden an einen Haushalt maximal 3500 Euro ausgezahlt.

Voraussetzung ist der glaubhafte Nachweis über den Hauptwohn- oder Firmensitz in einem durch die Unwetterkatastrophe betroffenen Bereich. Zudem müssen die geschädigten Personen erklären, dass bei ihnen ein Schaden von mindestens 5000 Euro entstanden ist, der nach Einschätzung der Antragstellenden auch nicht durch Versicherungen ersetzt wird.

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Kommen Geschädigte nach erster eigner Einschätzung zu dem Ergebnis, dass auch sie soforthilfeberechtigt sind, können sie den auf der Soforthilfe-Homepage des Landes bereitgestellten Antrag bei der Stadt Monheim, Rathausplatz 2, 40789 Monheim, einreichen. Ansprechpartner ist Manfred Hein, Telefon 02173 951-641, mhein@monheim.de.