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Monheim/Düsseldorf: Monheimer Kiosk-Schütze wollte "nicht töten"

Monheim/Düsseldorf : Monheimer Kiosk-Schütze wollte "nicht töten"

Mehmet K., der seinen Kontrahenten Devrim Y. vor fast einem Jahr durch Pistolenschüsse schwer verletzt haben soll, wollte sein Opfer laut eigener Aussage nicht töten. Die Pistole habe er nur zufällig im Hosenbund bei dem Schlichtungsgespräch dabei gehabt, weil er die Waffe nicht an den gewohnten Platz in der Schublade im Kiosk legen konnte.

Als Devrim Y. dann im Verlauf des Gesprächs die Familie des Angeklagten beleidigt und gedroht habe, ihn fertig zu machen, habe er die Waffe gezogen. Er habe aber nicht auf seinen Kontrahenten schießen wollen, sondern wollte ihn durch Schüsse ins Sofa nur einschüchtern, gab er im Schwurgericht Düsseldorf an. Wieso Y. dennoch schwere Schussverletzungen davon getragen habe, das könne sich Mehmet K. kaum erklären.

Der Prozess wird am 11. Juni fortgesetzt. Womöglich erfolgen dann die Plädoyers der Verteidiger und der Staatsanwaltschaft.

(cs)