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Monheimer Kinderchor nimmt Hörspiel auf

Corona überbrücken : Monheimer Kinderchor nimmt Hörspiel auf

Der evangelische Sängernachwuchs in Monheim überbrückt Corona mit Tolstoj. Kirchenmusikerin Gisela Schmelz spricht von „einer Art Puzzle-Arbeit“, denn oft hätten die Kinder nur alleine oder zu zweit zur Probe in die Kirche kommen können.

Seit über einem Jahr schon dürfen Kinder nicht mehr gemeinsam singen. Der Nachwuchs vermisst das ebenso wie Eltern und andere, die sonst gerne zuhören. Auch die Chorleiter sehnen den lebendigen Zusammenklang der Stimmen herbei. Viele Chöre versuchen, zumindest mit Online-Angeboten die Corona-Zeit zu überbrücken. So auch in der Evangelischen Kirchengemeinde Monheim, wo es über viele Wochen hinweg nicht erlaubt war, dass sich Kindermusikgruppen in der Kirche treffen. Kirchenmusikerin Gisela Schmelz hat ersatzweise mit ihrer Kindergruppe ein Hörspiel aufgenommen: die Geschichte vom „Hemd des Glücklichen“. Schmelz spricht von „einer Art Puzzle-Arbeit“, denn oft hätten die Kinder nur alleine oder zu zweit zur Probe in die Kirche kommen können. „Die Schauspielrollen zu sprechen hat allen Mitwirkenden viel Spaß gemacht“, berichtet die Kirchenmusikerin. Auch Sologesang und Blockflötenspiel seien Bestandteile des Hörspiels gewesen. Mit Zeichnungen gestalteten die Kinder die ganze Geschichte aus, so dass jetzt ein unterhaltsames 16-Minuten-Video entstanden ist, zu sehen auf dem YouTube-Kanal der Evangelischen Kirchengemeinde Monheim. Anders als bei der Erzählung von Leo Tolstoj, die als Vorlage diente, hat das Hörspiel ein überraschendes Happy End.

(gut)