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Monheim Wo Schüler sich in die Riemen legen

Monheims Gymnasium : Wo Schüler sich in die Riemen legen

Das Otto-Hahn-Gymnasium hat zwei neue Ruderboote. Die Stadt hat 30.000 Euro finanziert. Neben den beiden frisch getauften Booten stehen den Ruderbegeisterten zusätzlich drei Vierer, drei Zweier sowie vier Einer zur Verfügung.

Da können sich Schülerinnen und Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums (OHG) mal so richtig in die Riemen legen, denn mit „Vater Rhein“ verfügen die drei Ruderkurse der Oberstufe über einen neuen Vierer mit Steuermann oder Steuerfrau.

Mit dem Doppelzweier „Poseidon“ wurde ein weiteres neues Boot dem Wasser übergeben. Doch zuvor taufte Kai Scholz, OHG-Sportlehrer und verantwortlich für den Ruder-Sektor, am Bootshaus an der Kapellenstraße im Beisein von Schulleiter Hagen Bastian, Vertretern der Stadt, Vertreterinnen des benachbarten Rudervereins Monheim 1986 sowie zahlreichen Schülerinnen und Schülern aus EF, Q2 und Q1 offiziell beide Boote. Die beiden Neuerwerbungen ersetzen die außer Dienst gestellte „Gänseliesel“. Finanziert wurden die Boote, die insgesamt 30.000 Euro kosteten, von der Stadt  als Schulträger.

Am Bootsanlieger wurden die Boote dann zu Wasser gelassen und unter den neugierigen Blicken eines Schwanenpaars ging es mit ruhigen Schlägen rheinaufwärts.In drei Kursen lernen über 60 Schülerinnen und Schüler am OHG die Technik des Ruderns, wobei Kai Scholz und Kollege Timo Köster eine spezielle Lehr-Prüfung für diese Sportart ableisten mussten. „Ich bin sehr froh über die Erweiterung des sportlichen Spektrums durch das Rudern, das 1971 vom damaligen Schulleiter Erich Docter eingeführt wurde“, sagte Hagen Bastian. Neben den beiden frisch getauften Booten stehen den Ruderbegeisterten zusätzlich drei Vierer, drei Zweier sowie vier Einer zur Verfügung.

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„Ich wollte halt bei der Wahl des Sportkurses nicht das Übliche machen, sondern etwas Besonderes, und so bin ich auf das Rudern gekommen“, sagte Lilli aus der EF. „Ich habe mich für den besten Sportkurs entschieden, denn ich wollte alles, nur nicht laufen“, erklärt Sophie, ebenfalls aus der EF ihre Entscheidung. Ihre Wahl für das Rudern haben auch die, die schon länger dabei sind, nicht bereut. „Es ist klar ein interessanter Kurs, es geht raus aufs Wasser, das ist etwas Anderes als immer in der Halle“, sagt Anton aus der Q1 und Max aus der gleichen Stufe ergänzt, dass Rudern „einfach immer Spaß macht“.

Allerdings merken wir wenig von den Aktivitäten und der Begeisterung der Schüler, ein paar sind zwar in unseren Verein gekommen, aber insgesamt doch sehr wenig“, sagt Anne Schmidt, Vorsitzende vom Ruderverein Monheim 1986. Sie setzt im Hinblick auf sportliche Synergien auf Maike Bachhausen, Ruderin im OHG-Sportkurs und Mitglied im Verein. Sie wurde von ihrem Vater zum Rudern gebracht und soll nun gleichsam als Ruder-Botschafterin für den Verein werben.

Bei den Sportprüfungen werden von dem Lehrteam Rudertechnik sowie Ausdauer beurteilt. „Dabei wird die Ausdauer mit einem Ergometer getestet, wobei für Jungen und Mädchen unterschiedliche Leistungskriterien gelten“, sagte Kai Scholz. Nach der Jungfernfahrt wurde noch ein wenig gefeiert, an einem Büffet, das viel süße Kraftnahrung für junge Kraftsportler anbot.