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Monheim - Wasserhähne auf dem Waldfriedhof tropfen

Monheimer Waldfriedhof : Wasserhähne auf Friedhof tropfen

Die Stadt kümmert sich derzeit um verschiedene Probleme auf dem Waldfriedhof. Aus Gründen des Frostschutzes sei es notwendig, dass alle Feuchtigkeit aus den Rohren entweiche, also Wasser nachtröpfele.

Alie Hoffmann besucht regelmäßig die Grabstätte ihrer Angehörigen auf dem Monheimer Waldfriedhof. Seit rund eineinhalb Jahren ärgert sie sich jedes Mal über tropfende Wasserhähne und verstopfte Abflüsse. Dass die Hähne scheinbar nicht fest schließen, verschwende auf Dauer eine enorme Wassermenge moniert die Bürgerin. Außerdem sei es ärgerlich, dass man beim Gießwasser holen mit den Schuhen im Schlamm stecke, weil das Wasser nicht richtig abfließe.

Manfred Hein, Fachbereich Bauwesen im Rathaus, ist das Problem bekannt. „Wir waren gerade auf dem Friedhof unterwegs und haben einige Probleme behoben“, sagt er. So liefen zehn bis 15 Hähne immer ein bisschen nach. Deshalb habe man Schilder aufgehängt, die Nutzer sollten die Kräne nicht zu fest zudrehen. Viele tun das trotzdem, weil sie glauben, sonst tröpfele unentwegt Wasser heraus. Das sei kontraproduktiv. Aus Gründen des Frostschutzes sei es notwendig, dass alle Feuchtigkeit aus den Rohren entweiche, also Wasser nachtröpfele. „Das hört von selber wieder auf.“ Auch die Abflüsse habe man im Blick und überlege, an neuralgischen Stellen Kies unterzulegen. Außerdem würden auf dem Gelände einige Bänke erneuert und Wege saniert. „Wir sind dran. Bis alles fertig ist, dauert es noch etwas.“