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Monheim „Tanzende Häuser“  bekommen Fundament

Kreisel-Kunst Monheim : „Tanzende Häuser“ bekommen jetzt ihr Fundament

Für die Bauarbeiten wird ab Montag, 25. Oktober, der Kreisverkehr an der Monheimer Straße halbseitig gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

(og) Das Fundament für das lange versprochene Kunstwerk „Tanzende Häuser“ von Timm Ulrichs soll gegossen. Dazu muss ab Montag, 25. Oktober, der Kreisverkehr an der Monheimer Straße halbseitig gesperrt werden. Das teilt die Stadt mit. Die Sandstraße wird für etwa eine Woche vom Kreisel aus nicht befahrbar sein. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Der Verkehr über die Monheimer Straße kann über den halben Kreisverkehr fließen.

„Wir freuen uns sehr, dass es endlich losgeht“, sagt Yvonne Klasen von der Kunstschule, die bei der Stadt  die Kunst im öffentlichen Raum koordiniert. Die Skulptur sei bereits fertiggestellt und warte nur noch auf die Installation, die für Anfang kommenden Jahres geplant ist. Nach dem Geysir, der Gänseliesel/Leda, dem Plattenspieler und dem Schrei nach Freiheit ist das Häuserpaar  das nächste prominente Kunstwerk im öffentlichen Raum.

Voraussichtlich im nächsten Frühjahr sollen die roten Häuser  in Anwesenheit des Berliners Timm Ulrichs bei einer kleinen Feier eröffnet werden. Der emeritierte Professor möchte mit der ortstypischen Form der Häuser, die in einer Art Tanz miteinander korrespondieren, Monheims dynamische Entwicklung widerspiegeln, heißt es in der Mitteilung der Stadt. Insgesamt wird das Kunstwerk rund 140.000 Euro kosten.

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Die Abstufung der Monheimer Straße von der Landes- zur Stadtstraße ist für die Genehmigung der Kunst an dieser Stelle notwendig.  Die Verhandlungen über die Abstufung zwischen Land, Stadt und Kreis Mettmann laufen  seit etwa zwei Jahren. Über die Monheimer Straße hinaus sollen auch Berghausener Straße, Kielsgraben und Baumberger Chaussee herabgestuft werden.