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Monheim sagt Frühlingsfest mit verkaufsoffenem Sonntag ab

Corona-Krise : Monheim sagt Frühlingsfest mit Einkaufssonntag ab

„Fehlende Planungssicherheit“ für den 26. April.

Der heimische Einzelhandel muss nach der corona-bedingten wochenlangen Schließung der meisten Läden bis mindestens zum 19. April einen weiteren Nackenschlag hinnehmen: Das für den 26. April geplante Monheimer Frühlingsfest, traditionell der erste verkaufsoffene Sonntag im Jahr, Marketingschlager und Umsatzbringer, ist abgesagt. Die Stadt Monheim sah sich am Freitag zu diesem Schritt gezwungen, weil ungewiss ist, ob das öffentliche Leben ab dem 20. April wieder hochgefahren wird. „Um ein Fest für tausende Besucher in der Innenstadt zu organisieren, benötigen alle beteiligten Akteure in den kommenden Wochen jedoch absolute Planungssicherheit“, begründet die Stadt die Absage des mit zahlreichen Aktionen verbundenen Shopping-Sonntags.

Die Stadt Langenfeld musste ihren ersten verkaufsoffenen Sonntag mit Handwerkermesse, Fahrradaktionen und Frühlingsmarkt, der am 29. März hätte stattfinden sollen, ebenfalls streichen, ebenso die April-Kirmes mit Stadtfest.

In Monheim betrifft die Absage zunächst ausschließlich das Frühlingsfest. „Andere Veranstaltungen nach dem 19. April sind davon nicht betroffen“, betont die Stadt. Für das große Stadtfest, das für den 19. bis 21. Juni geplant ist, sei die Entscheidung noch nicht gefallen.

Unterdessen teilte das Düsseldorfer Verbraucherschutzministerium mit, dass auch Osterfeuer nicht stattfinden dürfen. Davon betroffen sind unter anderem die Veranstaltungen der Feuerwehr in Monheim und der CDU in Wiescheid. Nach der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus sind alle Formen von Veranstaltungen und Versammlungen grundsätzlich untersagt. Dies gilt auch für Brauchtum und Rituale.

(gut)