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Monheim Monheimer spenden 14.000 Euro für Kolumbien.

Monheim St. Gereon Gemeinde : 14.000 Euro für Kolumbien-Projekte

Obwohl in diesem Jahr kein Adventsbasar abgehalten werden konnte, war die Spendenbereitschaft der Gemeindemitglieder sehr hoch. In Kolumbien wird aber auch jeder Cent benötigt.

(elm) Die Spendenaufrufe der  Katholische Kirchengemeinde St. Gereon und Dionysius zu Gunsten der Projekte der „Schwestern vom armen Kinde Jesu“ in Kolumbien haben ein großes Echo gefunden: rund 14.000 Euro kamen zusammen. „Das ist wirklich ein tolles Ergebnis“, sagt Barbara Thomas vom Basarteam. Das Geld wurde bereits von Schatzmeisterin Katharina Niemeyer an die Schwestern überwiesen. Damit wurde sogar das Vorjahresergebnis um 500 Euro übertroffen.

Und dies, obwohl das Basarteam in diesem Jahr bedingt durch die Corona-Pandemie keinen Basar organisieren konnte. „Auch in unseren kühnsten Träumen hätten wir nicht gedacht, dass diese Summe zusammenkommt“, sagt Anne Blasberg, Mitglied des Basarteams. Schließlich habe der jährliche Basar am ersten Adventswochenende immer die meisten Einnahmen gebracht. Aber wegen der damals schon hohen Coronazahlen habe man das Risiko nicht eingehen wollen, so Barbara Thomas. Um so mehr freut es das Team, dass man dank der Spendenfreudigkeit – vor allem der Gemeindemitglieder – wieder einen so hohen Betrag überweisen konnte. Schließlich sei die Not in Kolumbien weiterhin sehr groß und die Schwestern benötigten mehr denn je jeden Euro, schreibt Gemeindesprecher Bernd Wehner. So habe Schwester Clara Alicia erst vor einiger Zeit Margret Jenniches, der Initiatorin des Adventsbasars, die derzeitige Situation in Kolumbien geschildert: „Die Lage der Bevölkerung wird immer schwieriger. Ein Schutz vor der Pandemie ist kaum möglich. Da es keine geregelte Wasserversorgung gibt, kann noch nicht mal die Anweisung, sich die Hände regelmäßig zu waschen, eingehalten werden.“