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Monheim: Mehr Kontrollen am Wertstoffhof wegen auswärtiger Nutzer

Gegen die Nutzung durch Auswärtige : Mehr Kontrollen am Wertstoffhof

Am Monheimer Wertstoffhof werden nach Angaben von Stadtsprecher Thomas Spekowius jetzt Kontrollen verstärkt. Auf der Anlage am Knipprather Busch sollen so Auswärtige abgehalten werden.

Durch die sinkenden Inzidenzen seien, so Spekowius, die meisten Beschränkungen zwar weggefallen, so dass wieder deutlich mehr Menschen gleichzeitig auf den Hof fahren können. Unberechtigt nutzten auch Auswärtige „das komfortable und günstige Monheimer Angebot“.

Für solche verstärkte Kontrollen am Wertstoffhof hätten sich zahlreiche  Bürger über das städtische Mitmach-Portal  ausgesprochen, betont Spekowius. Bislang schon durften  nur Monheimer dort Müll entsorgen. In der Praxis sei dies jedoch immer wieder umgangen worden. Die Zufahrtskontrollen sollen nun Abhilfe schaffen. „Um die Zugangsberechtigung zu kontrollieren, wird für die Zukunft eine technische Lösung über den Monheim-Pass angestrebt“, erläutert Manfred Hein, Leiter der Bauverwaltung. Da die Umsetzung jedoch etwas Zeit beanspruchen wird, ist  jetzt vorübergehend zusätzliches Aufsichtspersonal im Einsatz. Wer auf den Wertstoffhof fahren möchte, muss laut Spekowius ab sofort den eigenen Personalausweis oder Monheim-Pass vorzeigen.  Auch mit dem Wertstoffpass aus dem zugestellten städtischen Abfallkalender sei die Zufahrt  möglich. Kontrolliert werde im öffentlichen Verkehrsraum, da in der Zufahrt zum Hof keine Wendemöglichkeit besteht. An der Ausfahrt gibt es ebenfalls eine Kontrolle, da diese   Fußgänger sowie Radfahrer  auch als Eingang nutzen dürfen. So soll verhindert werden, dass widerrechtlich Parkende aus dem Wendehammer zu Fuß Zugang zum Hof suchen.

Der  Wertstoffhof am Knipprather Busch 10 hat dienstags und donnerstags von 12 bis 18 Uhr sowie samstags von 9 bis 15 Uhr geöffnet.

(mei)