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Monheim Kunst bekommt mehr Gewicht

Kunst im öffentlichen Raum : Kunst bekommt mehr Gewicht

Bürgermeister Daniel Zimmermann hat starke Schultern, eine satte Peto-Mehrheit hinter sich, und eine klare Vorstellung von der Vielfalt, die Kunst ausdrücken kann und soll. Kunst heißt für ihn nicht nur, etwas ist hübsch anzuschauen – was ja ohnehin im Auge des Betrachters liegt.

Kunst kann mehr. Sie kann identitätsstiftend sein,  sie kann abstoßen, sie kann neue Blickwinkel und Perspektiven eröffnen – auch in der Auseinandersetzung darüber.  Nicht viele Städte oder Bürgermeister, die ebenfalls die finanziellen Mittel hätten, wollen so dafür eintreten.

Auch wenn Zimmermann selbst es nicht gern hört: Irgendwie ist Kunst in Monheim deshalb Chefsache. Zimmermann ist nicht nur zur Stelle, wenn Kunst eingeweiht wird, sondern auch, wenn es gilt, sie zu verteidigen. Jetzt, nach der Kommunalwahl, hat die Kultur in Monheim auch einen eigenen Ausschuss, in dem die Diskussion  über Kunst mehr Raum  bekommt.  Ein Peto-Ausschuss. Zwei Frauen stehen außerdem dafür, dass die Kunst in Monheim vielfältig bleibt  und deren Qualität stimmt. Katharina Braun, langjährige Leiterin der Kunstschule,   und Kirsten Witt,  neue Bereichsleiterin Bildung und Kultur.

heike.schoog@rheinische-post.de