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Monheim: Kulturgebäude bleiben geschlossen

Trotz Öffnungserlaubnis in NRW : Monheims Kulturgebäude bleiben geschlossen

In Monheim werden die außerschulischen städtischen Bildungs- und Kultureinrichtungen mit Unterrichts- und Kursangeboten weiter pausieren. Nur Online-Angebote gibt es derzeit. In Langenfeld bereiten Volkshochschule und Musikschule eine mögliche Wiedereröffnung vor.

Trotz der seit Montag in NRW erlaubten Öffnung werden in Monheim nach Angaben von Rathaussprecher Thomas Spekowius die Volkshochschule (VHS), die Musik- und Kunstschule sowie das Ulla-Hahn-Haus „voraussichtlich bis zum Beginn der Sommerferien am 29. Juni weiterhin geschlossen bleiben“. In Langenfeld werden nach Angaben von Rathaussprecher Andreas Voss in dieser Woche VHS und Musikschule eine mögliche Öffnung vorbereiten. „Der Termin hierfür steht aber noch nicht fest.“

Die Monheimer Stadtspitze hatte sich laut Spekowius am Montag dazu entschieden, von den durch die jüngste Corona-Schutzverordnung des Landes kurzfristig eröffneten Möglichkeiten keinen Gebrauch zu machen. Für alle freiwilligen Veranstaltungen und Angebote wäre der Betrieb danach grundsätzlich möglich. „Aber die stark auf Gruppenunterricht angelegten Kurse und Programme in den vorhandenen Räumlichkeiten könnten mit den vom Land vorgegebenen Auflagen kaum sinnvoll durchgeführt werden“, merkt Spekowius an. Oder sie wären teils sogar überhaupt nicht zulässig.

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Die Monheimer Stadtverwaltung wolle vorrangig den Gesundheitsschutz von Kursteilnehmern und Lehrpersonal waren, betont Spekowius. „Der von der Musikschule bislang erfolgreich erprobte Online-Unterricht soll daher auch in den nächsten Wochen fortgesetzt werden.“ Ähnliches sei für weitere Kultureinrichtungen vorgesehen. Das Ulla-Hahn-Haus nutzt bereits ebenfalls seit mehreren Wochen die multimedialen Möglichkeiten, um ein literarisches Programm aufrechtzuerhalten.

Mehrere Monheimer Ferienangebote, bei denen die dann geltenden Abstandsregelungen gewahrt bleiben, sind Spekowius zufolge in Vorbereitung. „Das gilt insbesondere für kleine Freiluftveranstaltungen, wie etwa die Leseschaukel auf Spielplätzen und Angebote der Kunstschule.“ Nach den Sommerferien soll es dann auch unter besonderen Hygieneschutzmaßnahmen wieder in den geschlossenen Räumen der Kultur- und Bildungseinrichtungen mit Kursangeboten und besonderen Abstands- und Hygieneschutzmaßnahmen weitergehen.