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Monheim: Kinder setzen 200 Strohballen in Brand - Löschzüge aus Langenfeld und Hilden im Einsatz

Löschzüge die ganze Nacht im Einsatz : Kinder setzen 200 Strohballen in Brand

Die Feuerwehr hat die ganze Nacht gelöscht. Der Schaden wird auf 10.000 Euro geschätzt. Trotz der Warnung der Polizei haben sich rund 50 bis 60 Schaulustige an dem Feld versammelt und die Löscharbeiten beobachtet.

(og) Rund 200 Strohballen hat die Feuerwehr Monheim am Montagabend gelöscht. Die Ballen waren auf einem Feld am Rande des Österreichviertels in Monheim-Baumberg gelagert. Kinder haben sie laut Polizeibericht in Brand gesetzt.

Drei Löschzüge aus Monheim, Langenfeld und Hilden waren die ganze Nacht im Einsatz, um Feuer und Glutnester zu löschen. Die Bevölkerung wurde parallel dazu über die Warn-App „NINA“ vor der Geruchsbelästigung gewarnt. Die Polizei bat darüber hinaus die Anwohner über Lautsprecher darum, Fenster und Türen aufgrund der Rauchentwicklung geschlossen zu halten. Den Schaden schätzt die Polizei auf eine Höhe von rund 10.000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Laut Polizeibericht haben gegen 20 Uhr gleich mehrere Zeugen unabhängig voneinander beobachtet, dass kurz vor dem Brand vier Kinder im Bereich der Ballen gezündelt haben und so offenbar fahrlässig das Feuer verursachten. Die Polizei hat die Kinder im Alter zwischen zehn und zwölf Jahren schnell ausfindig gemacht und zwei von ihnen als Brandverursacher ermittelt. Die Polizei hat gleich vor Ort die Eltern informiert.

Wer für den Schaden aufkommen muss, ist noch nicht geklärt, so die Polizei. Die Kinder seien unmündig. Ob die Eltern gegebenenfalls ihrer Aufsichtspflicht nicht nachgekommen sind, sei unbeantwortet. „Diese und andere Fragen dazu müssen noch geklärt werden“, sagt Daniel Uebber, Sprecher der Polizei Kreis Mettmann.

Trotz der Warnung der Polizei haben sich rund 50 bis 60 Schaulustige an dem Feld versammelt und die Löscharbeiten beobachtet.