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Monheim IHK befragt Händler und Kunden

Einzelhandelsstandort Monheim : IHK befragt Geschäftsleute und Kunden zu Corona

Bei der Befragung 2016 schnitt der Einzelhandelsstandort Monheim am Rhein gut ab. Die Corona-Krise hat indes über Lockdown, Abstandsregeln, Hygiene- und weitere Schutzmaßnahmen landesweit massive Auswirkungen auf den Einzelhandel.

(elm) Die IHK Düsseldorf befragt jetzt sechs Wochen lang erneut Geschäftsleute und Passanten in der Monheimer Innenstadt. Bei der Befragung 2016 schnitt der Einzelhandelsstandort Monheim am Rhein gut ab. Die Corona-Krise hat indes über Lockdown, Abstandsregeln, Hygiene- und weitere Schutzmaßnahmen landesweit massive Auswirkungen auf den Einzelhandel. Im IHK-Bezirk Düsseldorf sank die Nachfrage durchschnittlich um 69 Prozent. Elf Prozent der befragten Einzelhändler befürchten, ihr Ladengeschäft vorläufig schließen zu müssen, weitere 36 Prozent wissen aktuell noch nicht, wie es weitergehen wird.

„Wir wollen daher unter anderem wissen, wie Passanten und Geschäftsleute in der Gänselieselstadt die aktuelle Situation, sprich: Angebot und Nachfrage in Zeiten von Corona, bewerten und wie sie diese Zeit erleben“, erklärt IHK-Stadtmarketingexperte Dr. Ulrich Hardt. „Wir erhoffen uns neue Erkenntnisse und weitere Impulse für das Stadtmarketing“, ergänzt Carolin Wulke, Leitung Citymanagement, Abteilung Wirtschaftsförderung und Tourismus der Stadt.

„Ähnlich wie vor vier Jahren wollen wir von den Kunden wissen, mit welchem Verkehrsmittel sie in die Innenstadt gelangen, wo sei einkaufen und was sie im Warenangebot vermissen“, erklärt Hardt. Sie sollen auch das Parkangebot bewerten. Etwa 300 Passanten haben sich die Interviewer als Größenordnung zum Ziel gesetzt. Von den Geschäftsleuten erhofft sich die IHK Erkentnisse darüber, wie diese die geplanten umfangreichen städtischen Baumaßnahmen bewerten. „Bei den Händlern haben wir in der Regel mit 60-70 Prozent eine hohe Rücklaufquote“, so Hardt.