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Monheim Greensill: Prüfer gibt Zwischenbericht

Monheimer 38-Millionen-Verlust : Prüfer sieht noch keinen Rechtsbruch nach Greensill-Pleite

Monheims Rechnungsprüfer Georg Mittman hat im Rechnungsprüfungausschuss den Arbeitsstand der internen Untersuchung zu den Konsequenzen aus der Greensill-Pleite präsentiert.

Monheims Rechnungsprüfer Georg Mittman hat im Rechnungsprüfungausschuss den Stand der internen Untersuchung zu den Konsequenzen aus der Greensill-Pleite präsentiert. Die Stadt Monheim hatte bei der Bank 38 Millionen Euro angelegt und wahrscheinlich verloren. „Ergebnisse gibt es noch nicht“, sagt Mittmann. Aber für ihn sei auch nicht erkennbar, „dass Dinge so schief gelaufen sind, dass sie strafrechtlich relevant sind“. Mittmann arbeitet mit einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die internen Vorgänge auf. Darüber hinaus hat die Verwaltungsspitze einen Anwalt (Dr. Jochen Heide) damit beauftragt zu untersuchen, ob und wie Anlagerichtlinien greifen. Laut Opposition im Stadtrat hätte die Geldanlage gemäß der Anlagerichtlinien gar nicht erst getätigt werden dürfen. Eine entsprechende Strafanzeige ist von einem Anwalt aus Baumberg gestellt worden. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf prüft derzeit den Anfangsverdacht einer Straftat und wartet auf die Berichte aus Monheim. Die sollen dann nach den Sommerferien, am 15. September, im Rechnungsprüfungsausschuss behandelt werden. „Bis dahin sind wir fertig“, so Mittmann.