Monheim : Tatort-Verein unterstützt „Faire Jecke“ aus Monheim

Bürgermeister Daniel Zimmermann nimmt bei der Gromoka-Prunksitzung eine Auszeichnung entgegen.

Bürgermeister Daniel Zimmermann kann sich über eine Auszeichnung freuen: Der Verein „Jecke Fairsuchung“ ehrt ihn am Samstag, 2. Februar, als „Fairen Jecken der Session 2018/2019“, gemeinsam mit der Monheimer Fair-Trade-Beauftragten Annika Patz und der Vorjahresorganisatorin des Projekts, Petra Mackenbrock. Überreicht wird die Auszeichnung von Gräfin Ulrike Wolff Metternich, die im vorigen Jahr für ihren fairen Einsatz den Titel bekam. Die Auszeichnung wird bei Prunksitzung der Großen Monheimer Karnevalsgesellschaft (Gromoka) verliehen. Das teilt der Verein mit, der wiederum vom Tatort-Verein promotet wird.

Die Fairtrade-Stadt Monheim hat 2018 damit begonnen, die Teilnehmer von allen drei Karnevalszügen mit fair gehandelter Kamelle auszustatten. Die Stadt bestellte Kamelle für 50.000 Euro. In diesem Jahr, so heißt es im Vereins-Büro, sind es 100.000 Euro. Dafür gibt es fünf Tonnen faire Kamelle: Mango Mockeys aus fair gehandelten Mangos von den Philippinen.

Mit diesem Engagement habe Monheim das Bewusstsein für den Fair-Trade-Gedanken gefördert und offenbar mit Erfolg gestärkt. In diesem Jahr hätten bereits zahlreiche Zugteilnehmer aus ihrem eigenen Budget fair gehandelte Kamelle geordert, so der Verein „Jecke Fairsuchung“. Die Laudatio auf die „Fairen Jecken“ wird Heike Dongowski, Referentin für entwicklungspolitische Grundsatzfragen in der Staatskanzlei NRW, halten.

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Die jährliche Auszeichnung „Faire Jecken“ wird zum 15. Mal vergeben. Zum Kreis der Fairen Jecken gehören der Festausschuss Brühler Karneval, das Alte Beueler Damenkomitee von 1824, die Karnevalsjugend Dortmund, die Düsseldorfer Stadtwerke, die Kölner Stunksitzung (Südstadtzug), das Carnevals Comitee Oberlahnstein, der Alemannische Hopfennarr des Neusser Kappeszuges, Globetrotter Köln und das Reiterkorps Jan von Werth, die Gemeinschaftsgrundschulen Am Höfling (Aachen) und Irisweg (Köln-Porz), das Katholische Familienzentrum St. Augustin, der Karnevalsausschuss Neuss, der Magistrat der Stadt Gießen und die Köln-Junkersdorferin Ulrike Wolff Metternich.