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Monheim Fachvereinigung Personenverkehr Nordrhein Taxi-Mietwagen wirbt bei Bundesvorsitzendem der Freien Wähler für ihre Interessen.

Freie Wähler : Bayrischer Minister Aiwanger trifft Taxi-Unternehmer

Bayerischer Wirtschaftsminister Aiwanger zu Gast bei der FPN in Monheim: Taxi-Unternehmen sehen sich in Großstädten starker Konkurrenz ausgesetzt.

Das Treffen der Landeswirtschaftsminister in Düsseldorf hat der bayrische Wirtschaftsminister Huber Aiwanger jetzt für einen Besuch in der Zentrale der Fachvereinigung Personenverkehr Nordrhein Taxi-Mietwagen (FPN) in Monheim genutzt. Als Bundesvorsitzender der Freien Wähler (FW) traf er dort nicht nur auf Vertreter der Taxi- und Mietwagenbranche, sondern zugleich auf politische Mitstreiter, die ihm für den bevorstehenden Bundestagswahlkampf die Themen des Unternehmer- und Arbeitgeberverbandes mit auf den Heimweg gaben.

„Wir müssen die Politik an den Tisch bekommen, um innovative Lösungen zu diskutieren“, begründete FPN-Geschäftsführer Michael Stehr  die Einladung an Aiwanger. Die Fachvereinigung vertritt die Interessen von rund 1100 Taxi- und Mietwagenunternehmern in den Regierungsbezirken Düsseldorf und Köln. Themenschwerpunkt des Gesprächs daher: „ein Zukunftsausblick auf die Gestaltungsaufträge nach der Reform des Personenbeförderungsrechts“, betonte Stehr.

Das im März verabschiedete „Gesetz zur Modernisierung des Personenbeförderungsrechts“ soll Raum für neue Mobilitätsangebote schaffen und hat Regularien für Taxi- und Mietwagenunternehmen geändert: Die bekommen vor allem in größeren Städten noch stärkere Konkurrenz. Als Ausgleich zwischen dem Taxigewerbe, das durch die Gesetzesänderung eine unfaire Wettbewerbssituation befürchtet, und neuen, App-gestützten Fahrdienst-Vermittlern sollen Taxi-Unternehmer auch weiterhin die einzigen Anbieter sein, die Passagiere unterwegs aufnehmen dürfen.

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„Das Taxi- und Mietwagengewerbe steht vor spannenden Herausforderungen“, erläuterte Stehr dem Bundesvorsitzenden der Freien Wähler. Gesprochen wurde in der Zentrale der Fachvereinigung an der Monheimer Siemensstraße daher über Themen und Lösungen wie E-Mobilität, Digitalisierung und stärkere Vernetzung der Angebote der Verkehrsträger, eine Mobilitätsdatenauswertung für bessere Effizienz der Angebote und eine wirkungsvollere Überwachung der Einhaltung der Regelungen des Personenbeförderungsgesetzes.

Offene Türen lief die Fachvereinigung der Personenbeförderer beim Thema „Potenzial der Wasserstoff-Antriebe“ bei Hubert Aiwanger ein. „Die Wasserstofftechnologie kann zuverlässige und reichweitenstarke Fahrzeuge mit sicherer Treibstoff-Versorgung und bisher von keiner anderen Technologie erreichter Umweltfreundlichkeit kombinieren“, unterstrich der FW-Bundesvorsitzende. Er hat das Thema Wasserstoff seit einigen Jahren auf seiner politischen Agenda.