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Monheim: Drei Verdächtige im Fall des schwerverletzten Leiharbeiters aus Polen

Kriminalpolizei ermittelt in Monheim : Drei Verdächtige im Fall des schwerverletzten Arbeiters

Drei Männer aus Osteuropa sollen dem 29-jährigen Leiharbeiter aus Polen die schwerwiegenden Verletzungen zugefügt haben. Das Opfer ist inzwischen außer Lebensgefahr.

Im Fall des lebensgefährlich verletzten Leiharbeiters aus Polen, der am Sonntagabend in seiner angemieteten Wohnung in einem Monheimer Mehrfamilienhaus im Berliner Viertel aufgefunden worden war, konnte die Düsseldorfer Kriminalpolizei drei Tatverdächtige ermitteln. Es handelt sich um drei Männer aus Osteuropa, die 25, 40 und 41 Jahre alt sind und sich bereits am Samstagabend zu Besuch in der Wohnung des 29-jährigen Leiharbeiters aufgehalten haben sollen.

Nach ersten Ermittlungen der Kreispolizeibehörde Mettmann hatte die Staatsanwaltschaft Düsseldorf die Tat bereits als ein versuchtes Tötungsdelikt klassifiziert. Eine Mordkommission unter Federführung der Düsseldorfer Kriminalpolizei hatte daher zuständigkeitshalber am Dienstag die Ermittlungen übernommen.

Der 29-jährige Leiharbeiter aus Polen soll sich am Sonntagabend mit zwei Mitbewohnern und einigen Bekannten in der Wohnung aufgehalten haben. Dort könnte es nach aktuellem Stand der Ermittlungen im Laufe des Abends zu einem Streit und einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen sein. In dessen Folge wurde der Leiharbeiter schwer verletzt. Erst am Sonntag fanden die beiden Mitbewohner ihn in seinem Zimmer, der Fernseher lief. Die Mitbewohner wählten den Notruf. Die Rettungskräfte brachten den Mann in ein Krankenhaus, wo seine lebensgefährlichen Verletzungen festgestellt wurden. Daraufhin nahm die hinzugerufene Polizei noch im Krankenhaus sowie in der Wohnung erste Ermittlungen auf.

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Über die Art der Verletzungen gab sie keine Auskunft. Keiner der anwesenden Personen soll erheblich alkoholisiert gewesen sein. „Wir können auch nicht restlos ausschließen, dass er sich bei einem Sturz verletzt hat“, sagte ein Polizeisprecher über den Leiharbeiter. Zeugen gebe es bisher nicht.

Inzwischen ist der 29-Jährige laut Auskunft des Krankenhauses außer Lebensgefahr. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat die Tat mittlerweile als gefährliche Körperverletzung eingestuft.

Die weiteren Ermittlungen, Vernehmungen und Befragungen der Kriminalpolizei dauern nach wie vor an.

(RP)