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Monheim Die Bürgerweise wird schön

Monheim : So schön wird die Bürgerwiese

Knapp eine Million Euro kostet die Umgestaltung der Monheimer Bürgerwiese. Ende September soll sie eröffnen.

Noch sind die Bauarbeiter mit ihren Baggern auf dem Gelände der Bürgerweise zugange – gut eingezäunt entlang der Straße, die inzwischen Ida-Siekmann-Straße (ehemals Heide) heißt. Doch einige Spielgeräte und Anlagen sind schon fast fertig und lassen erahnen, dass die Bürgerweise richtig gut werden wird. „Das hoffen wir“, sagt Tiefbauamts-Chef Andreas Apsel. Im Herbst, so der Plan, soll die Wiese fertig sein und den Bürgern rund um Köpenicker- und Rumi-Mevlana-Straße mit neuen Angeboten zur Verfügung stehen.

Wer von Bayer aus auf die künftige Wiese blickt, dessen Auge bleibt unwillkürlich an dem riesigen Käfig hängen, der schon aufgestellt ist: die Cageballanlage. „Der Unterboden ist drin“, erläuter André Schade vom Tiefbauamt. Auch die Kunstrasenschicht (ohne Granulat) sei schon aufgetragen, müsse aber noch sacken. „Wir hoffen auf feuchtes Wetter, damit der feine Sand sich setzen kann und die Rasendecke glatt wird. Bespielbar ist die Anlage noch nicht.“

 Bis 3,50 Meter darf geklettert werden.
Bis 3,50 Meter darf geklettert werden. Foto: RP/Heike Schoog

Zwischen Südrand und Cageballanlage ist Raum für Feste und Veranstaltungen, erläutert Schade. Dort soll die alte Schaukelanlage wieder aufgestellt werden. „Die machen wir noch fit.“ Natursteine, die als Sitzgruppen dienen, ziehen sich schlangenförmig durch den Südteil der Bürgerwiese. Dort sind auch Grillstationen nebst Betonringen für die Entsorgung der Asche gesetzt.

     Fitness können Besucher an diesem Multifunktionsgerät trainieren.
Fitness können Besucher an diesem Multifunktionsgerät trainieren. Foto: RP/Heike Schoog
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Wer Grillgut und Getränke mit dem Auto herankarrt, kann künftig am Südende kurzzeitig parken, um das Auto zu entladen. „Wenn die Nord-Süd-Spange gebaut wird, wird die Ida-Siekmann-Straße etwas verschwenkt, so dass mehr Platz an der Bürgerwiese entsteht“, sagt Schade. Ein Parkplatz ist auf der gegenüberliegenden Straßenseite geplant.

     Entsorgungsstationen aus Beton (vorne) sollen die heiße Asche nach dem Grillen aufnehmen.
Entsorgungsstationen aus Beton (vorne) sollen die heiße Asche nach dem Grillen aufnehmen. Foto: RP/Heike Schoog

Im Umfeld der Cageballanlage wird es noch einen Platz für Beachvolleyball geben. Der Platz sei fertig, Pfosten und Netze fehlten noch. Auch einen Streetballbereich wird es geben. „Der Korb steht schon“, berichtet Schade. Jetzt fehlt noch der Asphalt. Reck, Pulldown-Stange und Bauchtrainer werden den Sportbereich ergänzen. Eine Toilettenanlage wird gegenüber dem Hügel gebaut, die auch von der Straße aus barrierefrei zu erreichen ist. Die Hangrutsche ist auf dem Hügel schon installiert. Für den „Kletteraufstieg“ fehlt jetzt noch das Seilnetz. Auf der anderen Seite bleibt der Hügel frei, damit bei Schnee gerodelt werden kann. „Das haben die Kinder sich so gewünscht.“

     Eine Riesenrutsche führt Kletterer den Hügel hinunter. Die Netzanlage wird noch installiert.
Eine Riesenrutsche führt Kletterer den Hügel hinunter. Die Netzanlage wird noch installiert. Foto: RP/Heike Schoog

In Richtung Don-Bosco-Kita, auf dem Weg zum „Kletter-Ei“, laden Naturstein-Gruppen zum Sitzen und Grillen ein. Das Ei kann bis zu einer Höhe von etwa 3,50 Meter erklommen werden. Kleinere Wippgeräte, Wackelstationen und Sandkasten ergänzen den Spielbereich.

Der Eingang zur Bürgerwiese wird ebenfalls noch umgestaltet. Dort soll es auch Fahrradständer geben. Die Arbeiten an der Bürgerwiese und an der geplanten Nord-Süd-Spange tangieren sich punktuell. Beim Bau der Nord-Süd-Spange, die bis zur Alfred-Nobel-Straße führen soll, wird zum Beispiel die Ida-Steinsiek-Straße ein wenig nach Westen verschwenkt, so dass am Südende der Bürgerwiese Raum für den Abladeplatz entsteht. Am Nordende ist die so genannte Stichstraße, die Moschee und Kita erschließt, schon gebaut. Noch in diesem Jahr soll der für die Anbindung der Spange notwendige Knotenpunkt Kurt-Schumacher-, Erich-Klausener-, Lichtenberger Straße ausgebaut werden.