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Monheim Der Rheinpark ist jetzt voll

Monheim Rheinpark : Blue 714: Letztes Grundstück im Rheinpark verkauft

Auf Wunsch der Stadt wird das Gebäude auch einen gastronomischen Betrieb beherbergen, der für andere Firmen offen ist.

(og) Seit Herbst laufen die Verhandlungen. Jetzt hat die Landmarken AG das letzte verfügbare Grundstück im Rheinpark Monheim erworben und wird dort einen modernen Bürokomplex entwickeln. Das neue „Blue 714“ wird aus zwei Gebäudeteilen bestehen. Einer davon wird mit etwa 36 Metern Höhe und neun oberirdischen Stockwerken zum höchsten Punkt im Gewerbepark, teilt das Unternehmen mit.

„Wir sehen eine große Nachfrage nach hochwertigen Büroflächen in Monheim“, sagt Landmarken-Projektleiterin Rita Straßer. „Im Blue 714 entwickeln wir Büroflächen mit Mehrwert, und damit ist nicht nur der fantastische Blick auf den Rhein gemeint. Mit flexiblen Raumkonzepten und moderner Gebäudetechnik sind die Voraussetzungen für ein Smart Office gegeben.“ Im zweiten Bauabschnitt, einem Atriumbau, lassen sich auch Kombinationen aus Büro und Labor realisieren. Platz für rund 1000 Arbeitnehmer wird dort sein. „Das hängt von den Bedürfnissen der künftigen Mieter ab“, so Landmarken-Sprecher Kolja Linden.

Das von Goldbeck entworfene Ensemble, benannt nach seinem Standort auf Höhe des Rheinkilometers 714, bildet den Endpunkt der Wasserachse. 6300 Quadratmeter groß ist die Grundstücksfläche, die dort von der Monheimer Stadtentwicklungsgesellschaft erworben wurde. Insgesamt entstehen in den beiden Gebäudeteilen mehr als 20.400 Quadratmeter Mietfläche, die für einen einzelnen Mieter genauso geeignet sind wie für mehrere. „Es gibt bereits viele Interessenten“, sagt Linden. Der Turm wird über eine Dachterrasse verfügen, während im Erdgeschoss eines der beiden Gebäude ein Mehrwert für das ganze Quartier entstehen soll, so Rita Straßer: „Die geplante Gastronomie mit Außensitzplätzen wird allen Menschen, die im Rheinpark arbeiten, zu Gute kommen.“ Dass in dem vermutlich bald prominentesten Gebäude auch eine Gastronomie vorgesehen ist, die auch andere Firmen am Standort versorgen kann, hat die Stadt sich so gewünscht. „Eine direkte Auflage war es nicht“, so Linden.

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Bürgermeister Daniel Zimmermann begrüßt das Engagement der Landmarken AG. „Es unterstreicht die Anziehungskraft des Wirtschaftsstandorts Monheim. Der städtebauliche Entwurf des Projektentwicklers verspricht einen gelungenen Abschluss der Entwicklung im Rheinpark.“ Nils Perpeet, Leiter der Landmarken-Unit Büro- und Spezialimmobilien, kündigt an, dass die Bauantragsunterlagen kurzfristig zusammengestellt werden können.

In den Büroetagen des Neubaus werden klassische Büroräume genauso umsetzbar sein wie Open-Space-Lösungen für New Work. Dank Glasfaseranschluss seien alle Voraussetzungen für ein Smart Commercial Building gegeben, so Perpeet. Bei Bedarf können die Gebäude so ausgestattet werden, dass Mietern auf Wunsch auch Serviceleistungen per App angeboten werden können.

Im ersten Bauabschnitt soll der Turm bereits im Frühjahr 2022 fertiggestellt werden. Der daneben liegende Atriumbau wird voraussichtlich im Herbst 2024 bezugsfertig werden. Parkplätze entstehen in direkter Nähe – im Parkhaus für Kulturveranstaltungen, das mehr als 2000 Parkplätze bieten soll.

Die Landmarken AG selbst will ihre Monheimer Büros an der Daimlerstraße behalten, dort wo aktuell die Kulturwerke und die BSM ihr Domizil haben.