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Monheim „Culinarium“ freut sich über guten Start

Gastro-Szene : „Culinarium“ freut sich über guten Start

Nach dem Kauf des früheren „Bormachers“ will die Stadt Monheim nun auch noch ein Kino einrichten.

Nachdem die Monheimer Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) im Juli 2018 sowohl die alte Festhalle als auch das Gaststättengebäude „Bormachers Altes Brauhaus“ gekauft hat, sind nun die inneren Umbauarbeiten in den traditionsreichen Monheimer Gastronomiekomplexen abgeschlossen – und beide Lokalitäten haben eigenständig und unter neuen Namen eröffnet. Nach der „Milchbar“, im früheren „Drüje“, lädt seit einem Monat auch das „Culinarium“ zu Speisen und Getränken an die Freiheit 5–7 ein. Die beiden Geschäftsführer Stefan Zouagui und Mario Figueiredo servieren hier mit ihrem Team deutsch-mediterrane Küche. Auch der dann komplett umgestaltete Biergarten wird zur nächsten Freiluftsaison wieder eröffnen.

Zum Start gratulierte kürzlich SEG-Geschäftsführer Oliver Brügge: „Ich freue mich sehr, dass die Eröffnung noch pünktlich zur Adventszeit geklappt hat, und dass wir mit Stefan Zouagui und Mario Figueiredo zwei so erfahrene Gastronomen gewinnen konnten.“ In Langenfeld und Opladen betreibt das Duo bereits gemeinsam die Steakhäuser „La Plaza“. „Das jetzt geschaffene Angebot wird mit dazu beitragen, dass auch neue, also zusätzliche Gäste die Altstadt besuchen werden“, ist Brügge sicher. „Auch das ‚Bloomgold‘ an der Zollstraße hat ja erst vor wenigen Wochen eröffnet. Das gastronomische Gesamtangebot in der Altstadt war damit schon lange nicht mehr so vielfältig und gut.“ Mit dem Ankauf von Immobilien über die Tochtergesellschaft SEG verfolgt die Stadt das Ziel, die Monheimer Altstadt auch in den kommenden Jahren als gastronomisches Zentrum zu stärken. Dazu gehören nach dem Bau des Wasserspielplatzes, des Naturlehrpfads und der Skateranlage im gegenüberliegenden Landschaftspark Rheinbogen aktuell auch die Pläne, über der Traditionsgaststätte „Spielmann“ und dem „Rheincafé“ wieder einen Kinosaal einzurichten.

Die Stadt Monheim steckt auf Betreiben von Bürgermeister Daniel Zimmermann und der Peto-Ratsmehrheit erhebliche Summen in diese und etliche weitere Projekte. Kritiker dieses Kurses befürchten, dass sie sich damit wirtschaftlich übernimmt, indem sie auf immer mehr Feldern tätig wird, die in einer Marktwirtschaft eigentlich privaten Unternehmern vorbehalten sein sollten.