Im Streit um Flüchtlingscontainer auf Schulhof Zimmermann stellt CDU in AfD-Ecke

Monheim · Nach dem Nazi-Vergleich im April spielt Monheims Bürgermeister mit einem „Freud’schen Versprecher“. Anlass ist Kritik an den Plänen der Stadt, in den Containern auf dem Schulgelände Krischer-/Lottenstraße Flüchtlinge unterzubringen. Vor der Ratssitzung am Mittwoch sind die Fronten verhärtet wie nie.

Anders als in vielen anderen Kommunalparlamenten war die rechtsradikale AfD im Monheimer Stadtrat noch nie vertreten. Trotzdem hat Bürgermeister Daniel Zimmermann die CDU jetzt mit ihr verwechselt. Aus Versehen, wie er behauptet. Tonfall und Mimik des Peto-Politikers sprechen allerdings eine andere Sprache.

Anders als in vielen anderen Kommunalparlamenten war die rechtsradikale AfD im Monheimer Stadtrat noch nie vertreten. Trotzdem hat Bürgermeister Daniel Zimmermann die CDU jetzt mit ihr verwechselt. Aus Versehen, wie er behauptet. Tonfall und Mimik des Peto-Politikers sprechen allerdings eine andere Sprache.

Foto: dpa/Sebastian Willnow

In einer hitzigen Debatte im Ratssaal hat Bürgermeister Daniel Zimmermann (Peto) die CDU erneut in die rechtsradikale Ecke geschoben. Zur Kritik der größten Oppositionsfraktion im Rat an der von der Stadt angekündigten Unterbringung von Flüchtlingen auf dem Schulgelände Krischer-/Lottenstraße sagte der Verwaltungschef: „Darüber reden wir nächste Woche noch mal in Ruhe im Stadtrat. Da gibt’s ja einen Antrag, der von der AfD- – Entschuldigung – CDU-Fraktion gestellt wurde.“ Und fügte hinzu: „Ich hab mich versprochen. Das war ein Freud’scher Versprecher.“