Monheim: Bürger nutzen städtischen Mängelmelder im Internet sehr

Monheim : Monheimer nutzen Mängelmelder oft

Der städtische Mängelmelder scheint gefragter denn je zu sein. Nach einer jetzt vorgelegten Statistik gab es im vergangenen Jahr dort 1180 Meldungen.

Nach Angaben von Rathaussprecherin Birte Hauke geht es um Themen wie wild entsorgter Müll, Schlaglöcher, lose Gehwegplatten, defekte Straßenlaternen, beschädigte Verkehrsschilder oder etwa einen herunterhängenden Ast. „Der Mängelmelder ist der kurze Draht zur Stadtverwaltung, um Schäden aller Art in Monheim zu melden.“

Nach Haukes Worten gab es nie zuvor mehr Einträge und Nutzende als im vergangenen Jahr. Rund 730 Menschen hätten vom 1. Januar bis zum 31. Dezember die genannten 1180 Mängel gemeldet – durchschnittlich 23 pro Woche. 262 Mängel, 22 Prozent aller Meldungen, gingen laut Jahresauswertung in der Kategorie Abfall und Sauberkeit ein. 246 Mal wurden schwierige Verkehrssituationen gemeldet. Auf Grünflächen und Spielplätze entfielen zusammen 165 Meldungen, auf Sicherheit und Ordnung 143, zum Thema Beleuchtung 113 und Straßenschäden 108. Deutlich weniger Meldungen gingen nach Haukes Angaben in den Kategorien Baustellen (53), Radverkehr (30), Straßenentwässerung (30), Anregungen und Lob (17) oder Kanal (12) ein. Die Tendenz steige: 2015 gab es 460 Meldungen, 2016 dann 569. 2017 wurden 994 Mängel von 540 Monheimern gemeldet. Parallel sinkt das Meldungsaufkommen über Telefon, E-Mail oder das Kontaktformular auf der Internetseite.

„Der Mängelmelder hat den Vorteil, dass die zuständigen Stellen im Rathaus schnell informiert werden“, sagt Olivia Konieczny, die gemeinsam mit Annika Patz die städtische Bürgerschaftsbeteiligung koordiniert. „Unser Versprechen ist, dass jeder Melder nach spätestens zwei Arbeitstagen eine erste Rückmeldung erhält.“ Jeder Bearbeitungsschritt könne zudem öffentlich verfolgt werden.

Der Mängelmelder ist im Internet unter www.mitmachen.monheim.de zu finden. Fürs Smartphone gibt es gratis eine App.

(mei)
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