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Monheim: Bürger diskutieren über Ausbau des Heerwegs

Informationsveranstaltung im Ratssaal : Bürger diskutieren über Ausbau des Heerwegs

Alfred-Nobel-Straße, Rheinuferstraße und Industriestraße sollen entlastet werden. Außerdem wird über die Verlegung des Umspannwerks vom jetzigen Standort am Berliner Ring an die Stadtgrenze zu Leverkusen informiert.

Ein Informationsabend für Bürger zu zwei Bauvorhaben im Monheimer Süden findet am Dienstag, 16. November, um 18 Uhr im Ratssaal statt. Es geht zunächst um den Ausbau des Heerwegs. So sollen die Alfred-Nobel-Straße, die Rheinuferstraße und die Industriestraße entlastet werden. Außerdem werde über die Verlegung des Umspannwerks vom jetzigen Standort am Berliner Ring an die Stadtgrenze zu Leverkusen informiert, sagt der städtischee Sprecher Thomas Spekowius. Besucher der Veranstaltung können die Pläne bereits ab 17.30 Uhr einsehen.

Es gehe beim Ausbau des Heerwegs um das Stück zwischen Alfred-Nobel-Straße und Industriestraße, das momentan als nicht erschlossener Fuß- und Radweg genutzt werde, so der Sprecher. Für den Ausbau könne die Fläche entlang der ehemaligen Güterbahnstrecke genutzt werden.

Der bislang über die Alfred-Nobel-Straße, Rheinuferstraße und Industriestraße verlaufende Schwerlastverkehr der angrenzenden Firmen solle auf den ausgebauten Heerweg verlagert werden. Der Ausbau des Heerwegs mache die Ansiedlung weiterer Betriebe und die Erweiterungen der ansässigen Firmen langfristig möglich, heißt es. Radfahrer könnten sich freuen, denn als direkte Verbindung zwischen Hitdorf und dem Monheimer Stadtzentrum werde ebenfalls der Rad- und Fußgängerweg ausgebaut.

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Im zweiten Teil des Abends werde es um die Verlegung des Umspannwerks gehen. Um den Wohnungsbau in der Stadt weiter vorantreiben zu können, müsse das Umspannwerk vom Berliner Ring an den Stadtrand verlegt werden. Die Hochspannungsleitung, die derzeit eine Wohnbebauung im Gebiet rund um die Straße Im Pfingsterfeld erschwere, könne durch die Verlegung entfallen, sagt Thomas Spekowius.

Das Umspannwerk solle an der Straße Fahnenacker an der Stadtgrenze zu Leverkusen gebaut werden. Das sei weit entfernt vom Siedlungsgebiet. Die technische Machbarkeit der Verlegung des Umspannwerkes wurde durch den städtischen Versorgungsträger Mega nachgewiesen.

Der Zugang zum Ratssaal ist allen Personen möglich, die entweder vollständig geimpft, vollständig genesen oder negativ getestet sind. Das Testergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein. Im Gebäude besteht bis zum Sitzplatz Maskenpflicht.

(pc)