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Monheim: Bombendrohung an der Ustinov-Gesamtschule

Einsatz in Monheim : Bombendrohung an Gesamtschule war Fehlalarm

Aufregung in Monheim am Freitag: Die Polizei war am Sandberg im Einsatz und hat wegen einer anonymem Bombendrohung zwei Schulen evakuiert. Am Mittag gab es Entwarnung.

Um 13 Uhr gab es Entwarnung. Die Durchsuchung der Peter-Ustinov-Gesamschule war beendet. Es sei keine Bombe gefunden worden, teilte die Polizei mit. Erleichterung bei allen Beteiligten.

Gegen 9 Uhr morgens wurde die Behörde informiert, dass sich im Schulgebäude eine Bombe befinde. Es habe sich um eine anonyme Bombendrohung gehandelt. Daraufhin sei die Schule mit derzeit 1358 Schülern evakuiert worden. Alle Kinder und auch die Lehrer haben das Gebäude verlassen. Sie wurden im Schulzentrum am Berliner Ring betreut, teilte die städtische Pressestelle mit.

Das Areal der Schule wurde abgesperrt. Ab 11 Uhr durchsuchen Einsatzkräfte dann mit Sprengstoffspürhunden sämtliche Räume. Man gehe nicht von einer akuten Gefahrenlage aus, teilte die Pressestelle der Kreispolizei während des Einsatzes mit. Als Vorsichtsmaßnahme habe sich auch die Leitung der Grundschule am Lerchenweg entschieden, das Gebäude mit den Kindern zu verlassen. Sie wurden in der Lottenschule betreut. Mit den Leitungen der Kitas standen die Einsatzkräfte in Kontakt. Betroffene Eltern wurden direkt informiert.

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. Die Kinder und Jugendlichen der Peter-Ustinov-Gesamtschule wurden nach Abschluss der Durchsuchung mit Bussen der Bahnen der Stadt Monheim zurück zur Schule gebracht und dort bis 14.15 Uhr  betreut. Der übliche Schulschluss wurde um eine Stunde nach hinten verlegt, sodass 14.15 Uhr auch die Schulbusse bereit standen, um die Kinder nach Hause zu bringen. Die Kinder und Jugendlichen konnten die Schule aber auch schon vor 14.15 Uhr verlassen.

(cebu/pc)