Kommentar: Monheim als Buhmann

Kommentar : Monheim als Buhmann

Ohne es zu wollen, wird Monheim nun immer mehr in die Rolle des Kinderschrecks gedrängt. So darf wohl der Transfer einer Toeller-Gesellschaft nach Monheim als unmissverständliche Drohgebärde an die Adresse der Stadt Krefeld verstanden werden, die plant, ihr Haushaltsdefizit mit einer Anhebung des Gewerbesteuersatzes zu verringern.

Diese Gesellschaft hat aber nichts mit dem sehr umsatzstarken Kerngeschäft, der Fressnapf-Kette, zu tun. Die Monheimer werden insbesondere nach der erneuten Hebesatzsenkung in 2014 immer wieder für solche Drohungen herhalten müssen – und damit ungewollt zum Buhmann werden. Die Frage ist, wie standhaft die Stadt bei ihrem Grundsatz "Wir wildern nicht" bliebe, wenn Toeller einen richtigen Umzug plante. elm

(RP)