Monheim: Mona Mare nach Umbau wie neu

Monheim: Mona Mare nach Umbau wie neu

Die Stadt Monheim hat 2,5 Millionen Euro investiert. Heute öffnet die Sauna, am Montag das Bad.

Acht Monate haben Saunafans auf die Wiedereröffnung der modernisierten und vergrößerten Saunalandschaft des Mona Mare gewartet, deren Innenbereich von 640 auf 800 Quadratmeter vergrößert worden ist. Heute können sie wieder schwitzen. Vieles wird ihnen bekannt vorkommen, einiges ist ganz neu, anderes leicht verändert. "Es war ein langer Prozess, die Sauna unter Berücksichtigung des Bestands zu erweitern", sagt Monheims Bäderchef Andreas Zierul. "Wir wollten, dass die verspielten Elemente, die es etwa im Schwimmbadbereich gibt, aufgenommen werden." Die Decken sind nun sehr niedrig. Dort, wo die Technik es zugelassen hat, hat er nierenförmige Ausbuchtungen herausarbeiten lassen und sie mit hellen, sonnigen Farben beleuchtet. Auch der Eingangsbereich öffnet sich weiter als zuvor. Die Wände sind mit kleinteiligen Kacheln in kühlen Blautönen gefliest.

Salz- und Kräutersauna sind aus Holz gestaltet und nach außen verglast, so dass die Saunalandschaft sehr transparent wirkt. "Ich habe lebendige Hölzer wie die kanadisch Rotzeder verwendet, mal glatt geschliffen, mal unbehandelt", sagt er. Das ist vor allem in der Panaromasauna im Außenbereich zu sehen. Die breite Glasfront soll Ausblicke bis auf den Krämersee zulassen. "Dazu werden die Hügel ein wenig abgetragen", erläutert Zierul.

Noch ist im neuen Monheimer Saunatempel nicht alles fertig. Eine kleine Sauna im Außenbereich fehlt noch. Das kann je nach Witterung noch bis zu sieben Wochen dauern. Zusätzlich zu den Saunen sind zwei neue Massageräume und eine weitere Ruhezone entstanden. Der Außenbereich ist für die Saunagäste von 1400 auf nun 2750 Quadratmeter erweitert. Dazu gehören ein temperiertes Schwimmbecken, Holzliegedecks, Außenduschen, Gastronomie, Liegen auf großzügigen Stein- und Rasenflächen. Ein Barfuß-Fühlpfad.

Die Saunalandschaft hatte bisher jährlich um die 22.000 Gäste, künftig wird mit bis zu 25.000 gerechnet. "Der Bedarf ist da", sagt Daniel Zimmermann. "Es gibt in der Region einen gewissen Saunatourismus." Nicht jeder besuche gern die Sauna in der eigenen Stadt.

(og)